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SPD will künftig eher informiert werden

Seelze SPD will künftig eher informiert werden

Einstimmig hat der Rat der Stadt am Donnerstagabend den Kindertagesstättenbedarfsplan für das Jahr 2015/2016 beschlossen. Die SPD-Fraktion kritisierte jedoch, dass der Plan sehr kurzfristig vorgelegt wurde und es somit kaum Zeit für eine umfassende Beratung gebe.

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Der Rat beschließt den Bedarfsplan für Kindertagesstätten 2015/2016.

Quelle: Symbolbild (Archiv dpa)

Seelze. .Das Papier gibt Aufschluss darüber, wie es in der Obentrautstadt aussieht. Die Verwaltung hat die Stadt in die Planungsgebiete West (Gümmer, Lohnde, Dedensen), Süd (Almhorst, Döteberg, Kirchwehren, Lathwehren) und Ost (Harenberg, Velber) eingeteilt. Die beiden großen Stadtteile Seelze und Letter werden als eigenständige Gebiete geführt. Besonders im Krippenbereich ist die Situation relativ eindeutig: Während Seelze einen theoretischen Überschuss von 31 Plätzen hat, gibt es in allen übrigen Planungsgebieten zu wenig Plätze.

Deshalb will die Stadt die Schaffung von zusätzlichen Krippengruppen für Velber/Harenberg und Letter prüfen. Vorgesehen ist unter anderem auch, weitere Tagespflegeplätze durch verstärkte Werbung und Qualifizierung entsprechenden Personals zu schaffen. Nicht zuletzt soll der Bedarfsplan für das Kindergartenjahr 2017/2018 überprüft und fortgeschrieben werden.

Die Bezeichnung 2015/2016 sei im Grunde nicht richtig, es müsste 2016/2017 heißen, kritisierte Johannes Seifert (SPD) den Bedarfsplan. „Denn wir finden keine Antworten auf dringende Fragen bis August 2015“, sagte er. In dieser kurzen Zeit könnten unmöglich Verbesserungen für die Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen beispielsweise für die südlichen Stadtteile auf den Weg gebracht werden. Die Politik müsse auch über flexible Betreuungsformen nachdenken. Es fehlten zudem Angaben über die zuverlässige Gewährleistung der Kinderbetreuung, sagte Seifert.

Die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker müssten rechtzeitig in die Planungen einbezogen werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Dafür müsse die Verwaltung künftig die Daten rechtzeitig vorlegen.

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