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SPD setzt sechs Schwerpunke für Kommunalwahl

Seelze SPD setzt sechs Schwerpunke für Kommunalwahl

Die SPD Seelze hat ihr Programm für die Kommunalwahl am 11. September vorgelegt. Die Sozialdemokraten haben ihre Ziele in sechs Schwerpunkten gebündelt, die von einem soliden Haushalt über bezahlbaren Wohnraum bis hin zu einer Verbesserung des Verkehrs und Stärkung des Ehrenamtes reichen.

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Stellen das Programm vor: Klaus Dietrich (von links), Hans Pandzioch, Heinrich Aller, Iris Jauert, Ulrike Thiele, Alfred Blume, Andreas Schulze, Johannes Seifert und Susanne Richter.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Zeitgleich mit dem "Programm der SPD Seelze für die Wahlperiode 2016-2012" veröffentlichen die Sozialdemokraten ihre Zeitung "Seelzer Tatsachen" mit einer Kurzfassung der sechs Schwerpunktthemen. Diese soll in einer Auflage von 14.000 Exemplaren an Haushalte in der Stadt verteilt werden. "Trotz Ferien wollen wir frühzeitig besonders den Briefwählern die Chance geben, sich mit unseren Zielen vertraut zu machen", sagt Spitzenkandidat Heinrich Aller. Denn die Briefwahl starte bereits am 22. August, würde die SPD bis zum Ferienende am 3. August warten, könnte die Zeit knapp sein. Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ulrike Thiele, die auch Regionsabgeordnete ist, appelliert an die Seelzer, die Zeit zu nutzen und sich ein Bild von der Arbeit der Parteien zu machen. Thiele hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Ganz bewusst gebe es diesmal auch eine Langfassung des Programms, betonte Aller, der als Programmkoordinator fungiert. "Wir sind sicher, dass wirklich interessierte Bürger nicht nur Schlagworte zur Wahl, sondern auch Konzepte für die künftige Politik in unserer Stadt wissen wollen." Das Programm ist bei der SPD Seelze, Bremer Straße 10b, sowie im Internet unter spd-seelze.de erhältlich.

Die SPD hat ihre wichtigsten Ziele in sechs Schwerpunkten zusammengefasst. Ausdrücklich laden Aller und seine Mitautoren Susanne Richter, Alfred Blume, Hans Pandzioch sowie Johannes Seifert und Fraktionschef Alexander Masthoff dazu ein, direkt mit den Kandidaten Kontakt aufzunehmen. Die Ziele im Überblick:

Solider Haushalt: Die SPD will einerseits weiter die Finanzen der verschuldeten Stadt konsolidieren, gleichzeitig aber auch den Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter entwickeln.

Sozial, sicher und tolerant: Gefordert ist, dass das Leben in Seelze von diesen drei Schlagworten geprägt ist. Auf solidarisches Zusammenstehen und Handeln sollen sich vor allem die sozial Schwächeren verlassen können.

Betreuung und Bildung: Das Angebot soll Kindern unabhängig vom Einkommen der Eltern und Herkunft gleiche Chancen einräumen. Die SPD verweist auf den Ausbau von Krippen, Kindertagesstätten und das Ganztagsangebot an Grundschulen sowie die geplante IGS.

Bezahlbares Wohnen: Die SPD fordert neue bezahlbare Mietwohnungen in kinderfreundlichem Umfeld und einladender Naherholung. Außerdem eine Modernisierung und energetische Sanierung des Bestands.

Verkehr: Verbesserung der Verbindung zwischen den Stadtteilen, unter anderem mit einer Ringbuslinie. Ablehnung der geplanten Bahntrasse.

Ehrenamt: Engagement soll gestärkt werden, Partnerschaft zwischen Stadt und Lebenshilfe.

Die Kandidaten: Für den Rat der Stadt kandidieren Heinrich Aller, Sabine Lentge, Alexander Masthoff, Johannes Seifert, Susanne Richter, Wilfried Nickel, Hans Pandzioch, Michaela Dumke, Rolf Hackbarth, Martin Bantelmann, Lutz Kapitza, Klaus Fischer, Heike Duve-Diekmann, Alfred Blume, Andreas Schulze, Erhard Klein, Klaus Dietrich, Wilhelm Drabke, Andreas Weber, Maik Rückwardt, Heinz Gehrke, Marc-Oliver Alves, Matthias Pape und Reinhold Heinz.

Rund 70 Bewerber hat die SPD für die zehn Ortsräte aufgestellt. Die bereits amtierenden Ortsbürgermeister Heike Duve-Diekmann (Dedensen), Jens Seegers (Kirchwehren), Maik Rückwardt (Lathwehren), Rolf Hackbarth (Letter), Wilfried Nickel (Lohnde) und Erhard Klein (Velber) bewerben sich um eine weitere Amtszeit. Alfred Blume und Klaus Dietrich will die SPD zu Ortsbürgermeistern von Seelze und Gümmer machen. Auf den SPD-Listen sind erstmals auch Nichtparteimitglieder am Start.

Von Thomas Tschörner

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