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SPD-Fraktion will Obentraut-Park retten

Seelze SPD-Fraktion will Obentraut-Park retten

Die Verwaltung soll im gesamten Stadtgebiet nach Grundstücken suchen, die das geplante Bauvorhaben der KSG an anderer Stelle als im derzeit dafür vorgesehenen Obentraut-Park ermöglichen. Dies schlägt die SPD-Fraktion in einem Antrag vor, über den die politischen Gremien noch beraten müssen.

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Die KSG möchte auch die Fläche neben dem vorhandenen Hochhaus mit Mietwohnungen bebauen.w

Quelle: Rebecca Hürter (Archiv)

Seelze. Dabei soll ein schnelles rechtssicheres Verfahren gefunden werden, diese Fläche der KSG kostengünstig anzubieten oder mit dem Grundstück des Obentrautparks zu tauschen. Dies schlägt die SPD-Fraktion in einem Antrag vor, über den die politischen Gremien noch beraten müssen. Die kleine Parkanlage am Obentraut-Denkmal ist gut 5000 Quadratmeter groß. Der größere, südliche Teil mit circa 3275 befindet sich auf einem Grundstück der KSG Hannover GmbH, die dort ein fünfstöckiges Gebäude mit 31 Wohnungen bauen will. Der nördliche Teil mit dem Denkmal soll erhalten bleiben.

Es sei unbestritten, dass es Bezieher geringer Einkommen und Familien mit mittleren Einkommen wegen der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt zunehmend schwer hätten, geeigneten Wohnraum zu finden, betonen SPD-Fraktionschef Alexander Masthoff und Susanne Richter, baupolitische Sprecherin der Fraktion. Daher sei es zu begrüßen, dass die KSG als kommunale Wohnungsgesellschaft diesen Wohnraum schaffen möchte. Allerdings dürfe die Deckung des unbestreitbaren Bedarfs nicht zur Eliminierung von Naherholungsflächen führen. Gerade kleine Kinder bräuchten auch Raum, um ihren Bewegungsdrang auslegen zu können. Deshalb sollte der Obentrautpark in einer ohnehin schon eng besiedelten und hoch verdichteten Wohngegend nicht bebaut werden. Um das Projekt zu verwirklichen, soll ein Alternativgrundstück gesucht werden.Die SPD fordert zudem ein Gesamkonzept, welches den Bedarf an sozialem Wohnungsbau in allen Ortsteilen Seelzes berücksichtigt und Realisierungsmöglichkeiten aufzeigt. Die Schaffung von sozialem Wohnraum sei nicht nur die Aufgabe einzelner Stadtteilen, sondern lägen in der gesamtstädtischen Verantwortung aller Seelzer Ortsteilen, betonen Richer und Masthoff.

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