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SPD will Schulbezirke behutsam verändern

Seelze SPD will Schulbezirke behutsam verändern

Die SPD-Fraktion schlägt vor, die Schulbezirksgrenzen nur behutsam zu verändern. Bevor nicht geklärt sei, ob und wo die Grundschule für die südlichen Stadtteile gebaut wird, müsse sich an den Bedürfnissen der Ortsteile orientiert werden.

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Einigkeit zwischen SPD und Verwaltung herrscht nur beim Zuschnitt für die Brüder-Grimm-Schule.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Gemeinsam mit den Ortsräten will der Ausschuss für Bildung und Freizeit am Dienstag in die Beratung einsteigen, bevor der Rat voraussichtlich Ende des Monats eine Entscheidung über die neuen Schulbezirksgrenzen trifft. Nicht gegen jeden Punkt der Verwaltungsvorlage hat die SPD Einwände. So ist beispielsweise unstrittig, dass für die Brüder-Grimm-Schule der Stadtteil Letter ohne Letter-Süd der Schulbezirk bleiben soll.

Während der Verwaltungsvorschlag für die Grundschule Harenberg vorsieht, dass die Stadtteile Harenberg, Döteberg und zusätzlich Kirchwehren und Lathwehren sowie der Bereich Seelze-Süd bis zur Aufnahmekapazität das Einzugsgebiet sind, will die SPD dies für Lathwehren und Kirchwehren noch nicht festschreiben. Dies gilt auch für die Astrid-Lindgren-Schule in Lohnde, die die Verwaltung ebenfalls für Grundschüler aus Kirchwehren und Lathwehren öffnen will. Dagegen wollen die Sozialdemokraten die Grundschule Dedensen für Kinder aus Lathwehren und Kirchwehren zugänglich machen.

Die Verwaltung hatte ihre Vorlage aus den Empfehlungen des Arbeitskreises Schule erarbeitet. Die Änderungen resultieren daraus, dass aus Kostengründen Kinder aus Kirchwehren und Lathwehren nicht mehr die Grundschule Groß Munzel besuchten sollen und für die südlichen Stadtteile ein Schulneubau im Gespräch ist. „Die SPD-Fraktion würdigt das Engagement der AG Schule, hält es aber zurzeit für sinnvoller, die Schulbezirke bis zur endgültigen Klärung einer Südgrundschule nur angemessen zu verändern“, begründen SPD-Fraktionschef Alexander Masthoff und der bildungspolitische Sprecher Johannes Seifert den Vorstoß der SPD.

Bislang steht noch nicht fest, wo die neue Grundschule für die südlichen Stadtteile gebaut werden soll. Auch der Zeitplan steht noch nicht. Die SPD kritisiert deshalb die Verwaltungsvorlage als praxisfremd. Es sollte auf den Bedarf vor Ort Rücksicht genommen werden.

Von Thomas Tschörner

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