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Sanierung beginnt im Frühjahr

Seelze Sanierung beginnt im Frühjahr

Schotter, Matsch und tiefe Pfützen - der Parkplatz an der Marienwerderallee ist in keinem guten Zustand. Wann wird er endlich, wie von der Stadt angekündigt, ausgebaut, fragen sich die Bürger. Im Frühjahr soll es so weit sein. Die Stadt hat die Arbeiten ausgeschrieben.

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Der Parkplatz soll saniert werden.

Quelle: Jurgens

Seelze. „Der Parkplatz ist eine Zumutung. Er ist eine Matsch- und Schlaglöcherfläche. Wir Bürger sind es langsam leid, dass der Parkplatz nach wie vor so saumäßig ist, obwohl er doch bis Ende 2015 in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden sollte“, schimpft Hans Werner Weiss, Vorsitzender des Seniorenrats der Stadt.

Stadtsprecherin Martina Krapp weiß, wann es mit der Sanierung endlich los geht: „Für den Ausbau des Parkplatzes läuft gerade die Ausschreibung. Baubeginn soll, je nach Wetterlage, im Frühjahr sein“, sagt Krapp. Vorgesehen sind folgende Arbeitsschritte: Zunächst wird der Boden ausgekoffert. Im Anschluss wird das Gelände mit Mineralgemisch und Splitt tragfähig ausgebaut, bevor die gesamte Parkplatzfläche mit naturgrauen Pflastersteinen ausgelegt wird. Außerdem wird die ungefähr zehn Meter lange Zufahrt zum Parkplatz neu asphaltiert. Je nach Wetterlage werden bis zur Fertigstellung etwa zwei Monate vergehen.

Bislang ist der Parkplatz mit einem Mineralgemisch als wassergebundene Decke befestigt. Er weist Unebenheiten auf. Bei Regen müssen Autos und Passanten den Pfützen ausweichen. Den Parkplatz nutzen Besucher der Gaststätte Bürgerstuben, des Jugendzentrums, der DLRG und Spaziergänger im angrenzenden Bürgerpark. Eine Teilfläche des Platzes gehört den Bürgerschützen Seelze, die in der Gaststätte ihren Schießstand haben.

Sie wollen zur Sanierung einen Zuschuss von 15.000 Euro zahlen. Die Kosten für den gesamten Ausbau des Parkplatzes schätzt die Stadt auf rund 105 000 Euro. Die Region hatte bereits vor Monaten signalisiert, dass sie sich nicht an dem Ausbau beteiligt. Die Ausgabe für die Befestigung des Platzes war in der Politik umstritten. Im Rat der Stadt stimmten denn auch die Grünen dagegen. Es müsse eine günstigere Lösung geben, zum Beispiel durch das Legen einer Dränage, meinten die Grünen.

Von Treeske Hönemann

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