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Schmidt steht einer IGS offen gegenüber

Letter Schmidt steht einer IGS offen gegenüber

Das Schriftstück Dienstpostenübertragung hat Andreas Schmidt am Montag im Kultusministerium unterschrieben. Seitdem ist er offiziell Leiter des Georg-Büchner-Gymnasiums und macht sich mit Abläufen und Strukturen vertraut.

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Angekommen und Platz genommen: Andreas Schmidt arbeitet sich in die Strukturen und Abläufe des Gymnasiums ein und lernt Kollegen kennen.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Die Schlüssel hatte Schmidt von seinem Vorgänger Gerold Müller zu Beginn der Ferien erhalten. Eineinhalb Wochen dauerte die Übergabe, bei der der scheidende Oberstufendirektor seinen Nachfolger mit vielem vertraut machte. Dann war Schmidt ein paar Tage allein im Gymnasium. „Ich habe die Hausmeister vorgewarnt, dass ich eventuell in eine Alarmfalle hineinlaufen könnte“, erzählt Schmidt. Inzwischen kennt er sich besser aus. Er weiß, wo sich die Fachbereiche befinden. „Aber wo jeder Raum ist? Eher nicht. Es kann sein, dass ich den falschen Treppenaufgang nehme.“

Hektisch wird es für Schmidt erst von nächster Woche an. Treffen mit dem erweiterten Schulvorstand, Fahrradausflug mit den Kollegen zum Maschsee, Dienstbesprechung mit dem Kollegium und dem Dezernenten und viele Fragen an die Kolleginnen im Sekretariat.

In welche Richtung Schmidt das Gymnasium weiter entwickelt, will und kann er noch nicht sagen. „Impulse setzen geht nur im Team. Da muss ich erst einmal Hineinhorchen ins Kollegium.“ Sein erster Eindruck vom Gymnasium sei, dass es eine tolle Schule ist mit einem guten Arbeitsklima. Der Umgang mit und unter den Kollegen sei freundschaftlich, sehr offen.

In Schmidts Zeit am Gymnasium wird sich die Schullandschaft in Seelze verändern. „Der Einrichtung einer IGS stehe ich offen gegenüber. Ich verstehe sie als Ergänzung zum bewährten dreigliedrigen System. Inwiefern bei uns die Schülerzahlen sinken, bleibt abzuwarten.“ Er habe in Mellendorf andere Erfahrungen gemacht. Schmidt ist glücklich, dass die Mehrheit im Seelzer Rat eine IGS nur bis zur zehnten Klasse will. „Eine zweite Oberstufe ist problematisch“, sagt Schmidt. Der Neue hofft, dass die Schule in den nächsten zwei Jahren einen Anbau mit zwei Klassenräumen erhält. „Wir brauchen die Räume.“

Zur Person:

Andreas Schmidt ist in Neustadt am Rübenberge aufgewachsen und hat die KGS besucht. Er hat in Hannover studiert. Seine Fächerkombination ist Mathe und Physik. Schmidt ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat drei schulpflichtige Kinder. Er lebt in Wunstorf. In jüngeren Jahren war er Leichtathlet. Schmidt läuft heute noch gern oder spielt Fußball. In seinen ersten Tagen in Letter hat er oft das Fahrrad genommen, um an seinen neuen Arbeitsplatz zu kommen. Ihm gefällt die Tour entlang des Kanals. Vor dem Sport hat aber die Familie Vorrang. Schmidt war bis zu seinem Wechsel stellvertretender Leiter des Gymnasiums Mellendorf.

Von Treeske Hönemann

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