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Schüler lassen zum Abschied Konfetti fliegen

Seelze Schüler lassen zum Abschied Konfetti fliegen

Mit einer stimmungsvollen Feier haben sich die 45 Absolventen der Geschwister-Scholl-Schule am Donnerstagmorgen von ihren Mitschülern und Lehrern verabschiedet. Schulleiterin Alexandra Khallafi lobte ihre Schützlinge, gab ihnen aber auch den Rat, dass sie sich anstrengen müssen.

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Partystimmung im Forum: Die Schüler der 10a lassen Konfetti fliegen.

Quelle: Gerko Naumann

Seelze. Schon der Einzug der Abgänger der Geschwister-Scholl-Schule ins bunt geschmückte Forum war ein feierlicher Moment. Hausmeister Michael Neumann hatte klassische Musik aufgelegt, die Jugendlichen schritten schick gekleidet und gut gelaunt zu ihren Plätzen in den ersten Reihen. Dort bleiben sie aber nicht lange sitzen. Das Programm zu ihrer Abschlussfeier gestalteten die Hauptschüler selbst federführend mit.

Schüler nehmen sich auf die Schippe

So stellte die Klasse 10a eine typische Englischstunde nach. Dabei nahmen sich die jungen Leute selbst auf die Schippe, indem sie diverse altbekannte Ausreden erfanden, weshalb sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatten. Zwischen "Mein Hund hat das Heft gefressen" und "Mein Meerschweinchen ist gestorben" waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Richtig Stimmung im Saal kam auf, als die Schüler Süßigkeiten in die Zuschauerreihen warfen und mit Kofettikanonen schossen.

Etwas ernster wurde die Stimmung anschließend, als Schulleiterin Alexandra Khallafi zum Mikrofon griff. Sie begann ihre Rede mit einem großen Lob für die Absolventen: "Ihr seid ein unwahrscheinlich lieber Jahrgang, jeder Lehrer ist gern zu Euch in die Klassen gekommen", sagte sie. An anderer Stelle gebe es allerdings auch noch deutlichen Verbesserungsbedarf, betonte Khallafi. Damit meinte sie die Einstellung des einen oder anderen zum Lernen: "Manchmal müsst ihr Euch selbst in den Hintern treten und dazu zwingen, etwas zu tun", riet die Schulleiterin.

Abschied aus dem Schonraum

Das sei in Zukunft noch wichtiger als bisher, wenn die jungen Leute aus dem Schonraum Schule" ins Berufsleben wechselten. "Ihr habt die Macht, Euer Leben so zu gestalten, dass ihr zufrieden seid. Aber auch die Pflicht", gab Khallafi ihren Schützlingen mit auf den Weg.

Eine gute Voraussetzung dafür ist ein ein erfolgreicher Schulabschluss. Deshalb war Seelzes Bürgermeister Detlef Schallhorn in die Geschwister-Scholl-Schule gekommen, um die jeweils Besten ihrer Jahrgänge auszuzeichnen. Er gratulierte Melanie Schluh (9. Jahrgang, Notendurchschnitt 1,85) und Michael Altenhof (10. Jahrgang, Note 2) zu ihren Leistungen. Schallhorn zollte aber auch allen anderen Schülern Respekt, die "die Schulzeit bis zum Ende durchgezogen haben". Auch nach vielen Jahren Berufstätigkeit erinnere er sich selbst gern an seine Schulzeit in Seelze zurück und ermunterte die Schüler: "Ihr seid noch verdammt jung, die Welt steht Euch offen." 

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Von Gerko Naumann

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