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Grundschüler bringen eigenes Kochbuch heraus

Seelze Grundschüler bringen eigenes Kochbuch heraus

Als Leiterin der Koch-AG an der Brüder-Grimm Schule gehören für Lynn Näfe Themen rund um die Ernährung zum Alltag dazu. Als die Grundschullehrerin dann auf den bundesweiten Schülerwettbewerb "Klasse kochen" aufmerksam wurde stand schnell fest: Da machen wir mit.

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Terry, Lennart (beide 10), Lynn (9), Lynn Näfe, Neele (10), Betty Ahrens und Lara (10) präsentieren das erste Schulkochbuch. Remmer

Quelle: REmmer

Letter. "Als ich von "Klasse kochen" hörte, da ratterte es in meinem Kopf", erzählt Lynn Näfe. "Essen ist kreativ, Essen ist Kultur, und wir haben hier an der Schule so viele Nationalitäten", ergänzt die Pädagogin. Und schon war die Idee, ein eigenes Kochbuch zu erstellen, geboren. Als nächstes erhielten die Eltern einen Brief, in dem sie darum gebeten wurden, ein Lieblingsrezept ihrer Wahl aufzuschreiben. Haystacks, Manty, Cous Cous Brot, Kisir und Opa-Stahl-Nudelauflauf - herausgekommen sind dabei mehr als 100 unterschiedliche Kreationen. Viele von ihnen zusätzlich fotografiert oder gemalt.  Eine Auswahl von 81 verschiedenen Lieblingsrezepten hat Näfe nun per Spiralbindung zu einem "märchenhaften Koch- und Backbuch der Brüder-Grimm Schule" binden lassen.

"Kochen kommt bei den Kindern an", schildert Näfe ihre Erfahrung. Das beweise auch die total überlaufene Koch-AG an der Grundschule, die an drei Tagen in der Woche angeboten wird. In vielen Haushalten werde leider nicht mehr gekocht. Oft gelte der Griff zum Dosenöffner als kochen. Viele Kinder kennen auch nicht den Unterschied von Obst und Gemüse. "Wir versuchen da, als Schule viel aufzufangen. Und die Kinder nehmen es an und profitieren davon", erklärt Näfe.

"Wir planen, das Kochbuch bei unserem Kennenlernfest zu Beginn des neuen Schuljahres zu verkaufen", sagt Schulleiterin Betty Ahrens. Das Problem sei nur die Vervielfältigung. "Das Problem sind die Druckkosten" erklärt Ahrens. Bisher hätten sie noch keine Möglichkeit der Vervielfältigung gefunden, die einen bezahlbaren Endpreis einschließt. "So eine Spiralbindung wäre zu teuer. Das würde wahrscheinlich niemand bezahlen", vermutet Ahrens und hofft auf eine Lösung, die auf einen Verkaufspreis unter sieben Euro hinaus läuft. 

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