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Illegale Abkürzung sorgt für Ärger und Unmut

Seelze Illegale Abkürzung sorgt für Ärger und Unmut

Seit Jahren schon nutzen Passanten den Schulhof der Brüder-Grimm-Schule als Abkürzung zwischen Pestalozzistraße und der Straße Im Sande. Während der Ortsratssitzung am Montag hat nun erstmals neben der Schulleitung auch eine Eigentümergemeinschaft ihren Ärger darüber zum Ausdruck gebracht.

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Passanten nutzen den Schulweg zum Unmut der Schule als Abkürzung.

Quelle: Remmer

Letter. Vandalismus, illegale Müllentsorgung, Toilettengänge: All diese Dinge sind für Betty Ahrens nichts Neues. Täglich beobachtet die Schulleiterin der Brüder-Grimm-Schule, wie Jugendliche und Senioren den Pausenhof der Grundschule als Abkürzung nutzen, um von der Straße Im Sande schneller zur Pestalozzistraße und umgekehrt zu gelangen. Auch Fahrradfahrer oder Spaziergänger mit Hunden gehören zum alltäglichen Anblick dazu. "Die Fahrradfahrer gucken noch nicht einmal, ob da eventuell Kinder sind", schildert Ahrens ihre Erfahrungen. Auch die illegale Müllentsorgung sei ein Problem. Hausmeister und die Ordnungsdienste der Klassen kämen da nicht mehr hinterher. Auch Exkremente und Kondome gehörten leider zu den Hinterlassenschaften dazu. In den Mülltonnen auf dem Schulhof fänden sich regelmäßig schwarze Restmüllsäcke wieder. Zudem käme auch, dass viele Nutzer der illegalen Abkürzung über den Schulhof auch die Toiletten in der Schule aufsuchen. "In den Elternratssitzungen haben sich die Eltern mehrfach massiv dagegen ausgesprochen, dass Fremde Zutritt zum Schulgebäude haben und die Toiletten benutzen".

Auch die Eigentümergemeinschaft, die an der Pestalozzistraße wohnt, beklagt ähnliche Zustände. Offenbar wird die illegale Abkürzung über den Schulhof von den Nutzern weiter bis zur Lange-Feld-Straße genutzt. Mit Vorhängeschlössern vor den Mülltonnen wollen die Eigentümer der unkontrollierten Müllentsorgung entgegen treten. Auch sie berichteten über Schmutz und Verunreinigungen durch menschliche Exkremente.

Abhilfe wird wohl erst nach dem Neubau der Schule zu erwarten sein. "Dann kommt ein Zaun um das Schulgebäude herum" freut sich Ahrens. Besucher der Seniorentagesstätte müssen dann den regulären Weg über die Straße Im Sande bis zur Pestalozzistraße gehen. "Für jemand mit einem Rollator sind 300 Meter fast eine Weltreise", sagt Letters CDU-Chef Jens Willms. Die Christdemokraten hatten deswegen  mit einem Antrag die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob nach dem Schulneubau auf dem Gelände der Kirchengemeinde ein neuer Fußweg parallel zum Schulgebäude errichtet werden könne. Dieser sollte insbesondere den Senioren den Weg zur Seniorentagesstätte abkürzen. Die Verwaltung hat diesem Vorschlag jedoch aus Kostengründen schlechte Karten eingeräumt, sodass die Christdemokraten ihren Antrag einstimmig zurück gezogen haben. 

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