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Alte Fahrzeuge blockieren Weg für Feuerwehr

Seelze Alte Fahrzeuge blockieren Weg für Feuerwehr

Ein Sicherheitsrisiko sehen Kommunalpolitiker an einigen Bereichen der Straße Vor den Specken: Alte, abgemeldete Fahrzeuge, Wohnwagen und Gerümpel erschweren der Feuerwehr im Notfall den Weg zu den Wohnhäusern. Auch optisch sei das Sammelsurium kein Aushängeschild für die Stadt Seelze.

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Auf der Straßenseite sind zahlreiche alte Autos, Wohnwagen und diverses Gerümpel abgestellt.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. „Wir haben dies alles bereits im Ausschuss für Ordnung und Soziales angesprochen“, sagt der Vorsitzende Alfred Blume (SPD), der auch Seelzes Ortsbrandmeister ist. Die Verwaltung habe sich der Sache angenommen, passiert sei aber nichts. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil die Altfahrzeuge auf privatem Grund stehen. Jetzt haben neuerliche Klagen von Anliegern Blume und seinen Fraktionskollegen Hans Pandzioch zu einem erneuten Vorstoß bewogen.

„Natürlich dürfen zum Beispiel Wohnwagen mit einer ordnungsgemäßen Zulassung auf der Straße abgestellt werden“, räumt Blume ein. Allerdings seien an der Straße auch Hauseingänge zugestellt und abgemeldete Autos stünden in Vorgärten. Einige Fahrzeuge seien bereits eingewachsen und ganz offensichtlich schon lange nicht mehr bewegt worden. Dies sei den Eigentümern der Immobilien offenbar egal. „Aus Sicht des Brandschutzes kann uns das aber nicht gleichgültig sein“, sagt der Ortsbrandmeister. Denn die Häuser seien für die Helfer nicht mehr gut erreichbar. Auch dem Ausschuss für Ordnung und Soziales könne es nicht egal sein, fügt Blume hinzu. Denn die Zustände seien ein öffentliches Ärgernis.

In dem Gebiet sind zahlreiche Firmen ansässig, wie unter anderem die Werkstatt der Lebenshilfe, der Reinigungsmittelhersteller Dr. Becher und der Jachthafen Marina-Rasche-Werft. „Der Eindruck für die Kunden ist doch fatal, das ist ein schlechtes Bild für die Stadt“, erklärt Pandzioch. Die Unternehmen könnten nichts für den schlechten Eindruck, den durch die Straße fahrende Interessenten unweigerlich gewännen. Pandzioch verweist zudem auf viele Fußgänger, etwa Mitarbeiter der Lebenshilfe, die den Weg zum Bahnhof nutzen würden.„Unmut gibt es nicht nur bei uns beiden“, betont Blume. Etliche Bürger hätten gefragt, ob nicht etwas unternommen werden könne.

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