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Auffallend viele junge Leute spenden Blut

Seelze/Letter Auffallend viele junge Leute spenden Blut

66 Menschen sind dem Aufruf des DRK Letter zur Blutspende auf dem Parkplatz des E-Centers gefolgt. Erfreulich seien die 18 Erstspender und der hohe Anteil junger Menschen, zieht Letters DRK-Sprecher Horst Kaßauer Bilanz.

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Nicole Manthey (von links), Letters DRK-Sprecher Horst Kaßauer, Arzthelferin Christina Gaire und Birgit Manthey in der rollenden Blutspendestation.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze/Letter. Nach einer Blutspende im griechischen Restaurant Hellas in Letter hat das DRK damit erneut einen Blutspendetermin an ungewöhnlicher Stelle organisiert. Die Anmeldung übernahmen Karin Jendriczka und Heidi Stempor, die sich ein provisorisches Büro in der Cafeteria des E-Centers eingerichtet hatten. Dort konnten die Spender im Anschluss auch ihren Imbiss einnehmen.

Mit der Teilnehmerzahl ist Kaßauer zufrieden. Viel mehr könne mit dem Blutspendemobil nicht bewältigt werden. Immerhin konnten mit dem neuen Standort 18 neue Spender gewonnen werden. „Auffallend ist auch das Interesse und die Teilnahme vieler junger Menschen.“ Während es beim Griechen einen Gyrosteller gab, wartete diesmal eine Currywurst oder Leberkäse mit Pommes als Stärkung auf die Spender. Dazu gab es einen Beutel mit einer Ananas, Äpfeln und Bananen aus der Frischeabteilung des Marktes.

Ganz nebenbei konnte Kaßauer noch ein wenig Aufklärungsarbeit leisten: Ein kleiner Junge fragte seinen Vater, warum Blut gespendet und wozu Blut gebraucht wird. „Der Vater meinte, frag’ doch mal den Mann im roten Hemd“, berichtet der DRK-Sprecher. Er habe dem Jungen dann erklärt, dass Blut im Krankenhaus beispielsweise bei Operationen gebraucht wird und Leben retten kann.

Für Kaßauer steht fest, dass sich die etwas ausgefalleneren Orte für Blutspenden bewährt haben. „Zumal diejenigen, die vor sechs Wochen beim Griechen dabei waren, jetzt nicht kommen durften.“ Denn eine Person dürfe nur im Abstand von mindestens acht Wochen zum Blutspenden kommen.

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