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Eltern werden im November zu IGS befragt

Seelze Eltern werden im November zu IGS befragt

Die Verwaltung hat einen vorläufigen Zeitplan bis zum Frühjahr 2016 für die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) im Schulzentrum Seelze vorgelegt. Kern ist dabei die Befragung der Eltern.

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Weil es an der Angerstraße noch für eine Übergangszeit mehrere Schultypen gibt, wird die Schulleitung in mehreren Schritten besetzt.

Quelle: Symbolfoto

Seelze. Der Rat der Stadt Seelze hatte im Juli die Errichtung einer IGS mit den Stimmen von SPD und Grünen beschlossen, die im August 2017 den Ganztagsbetrieb im Schulzentrum aufnehmen soll. Die dort derzeit noch vorhandene Hauptschule soll ebenso wie die Realschule aufgelöst werden.

Bis dahin müssen einige Vorarbeiten geleistet werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Befragung der Eltern, deren Ergebnis auch die maßgebliche Grundlage für die ebenfalls zu erarbeitende Zehn-Jahres-Prognose ist - so berichtet es die Verwaltung in einer Vorlage für den Ausschuss für Bildung und Freizeit. „Um gute Rücklaufergebnisse zu erzielen, ist es notwendig, einen ,klaren’ Fragebogen zu entwickeln“, erklärt die Stadt. Muster gebe es bei der Landesschulbehörde. Fragebögen und auch Elterninformationen müssten aber gut vorbereitet werden. Die Verwaltung regt deshalb eine Feinabstimmung der Unterlagen im Arbeitskreis Schule an, einem aus Vertretern von Schulen, Verwaltung und Fraktionen bestehenden Gremium.

Der Zeitplan sieht vor, dass diese Beratung über Fragebögen und Elterninformation bis Ende September im Arbeitskreis abgeschlossen sein soll. Im Oktober will die Verwaltung dann die Fragebogenaktion vorbereiten. Vom 2. bis zum 13. November werden die Bögen und Elterinformationen in den Kindertagesstätten und Grundschulen an die Erziehungsberechtigten verteilt. Für die Beantwortung und Rückgabe haben diese bis zum 30. November Zeit. Zusätzlich plant die Stadt eine öffentliche Information zwischen dem 16. und 27. November.

Von Dezember bis Januar sollen die Fragebögen ausgewertet sowie die Prognose erarbeitet sein. Im Februar und März will die Stadt die geplante IGS mit den Trägern der Schülerbeförderung sowie dem Stadtelternrat und der Schülervertretung abstimmen. Als vorerst letzten Schritt sieht der Zeitplan der Verwaltung für das Frühjahr den Antrag beim Land auf Errichtung der IGS vor. Danach könne die notwendige Arbeitsgruppe bei der Landesschulbehörde gebildet werden, die Ziele und Leitbild der neuen Schule formuliert. Erst wenn diese Inhalte bekannt seien, könne die Stadt mit den weiteren Planungen etwa für das Gebäude beginnen, heißt es.

Von Thomas Tschörner

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