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Jobcenter will im Mai umziehen

Seezle Jobcenter will im Mai umziehen

Die Firma Rahlfs Immobilien aus Neustadt hat mit den Erdarbeiten für den Neubau des Jobcenters Seelze auf einer Teilfläche des rückwärtigen Rathausgrundstücks begonnen. Die Mitarbeiter wollen Ende Mai 2016 in den Komplex einziehen.

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Eingeebnet: Der Hügel der Grünfläche an der Schillerstraße ist abgeräumt. Baumaschinen bereiten das Terrain für den Neubau vor.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Die Stadt hatte Anfang des Jahres rund 1550 Quadratmeter Fläche an die Immobilienfirma verkauft. Diese hatte zuvor bei einer Ausschreibung des Jobcenters den Zuschlag für einen Neubau erhalten. Rahlfs Immobilien hatte bereits das Jobcenter in Wunstorf gebaut. Nach genau diesem Vorbild wird nun der Komplex entlang der Schillerstraße hochgezogen.

Das Jobcenter mietet eine Nutzfläche von 1020 Quadratmetern von der Immobilienfirma. Der Vertrag ist erst vor ein paar Wochen geschlossen worden. Der Neubau wird drei Geschosse umfassen. „Der Komplex ist auf 42 Mitarbeiter ausgelegt. Im Augenblick sind wir weniger Mitarbeiter. Auch Neueinstellungen sind nicht geplant. Aber wir wollen eine Raumreserve haben“, sagt Björn Sund, Leiter des Jobcenters Seelze. Rahlfs Immobilien erstelle den Neubau schlüsselfertig nach den Vorgaben des Jobcenters. „Wir gehen davon aus, dass wir Ende Mai nächsten Jahres einziehen können“, sagt Sund.

Seitdem das Baugelände eingezäunt ist, sehen die Bürger auch, wie viel von einer der letzten Grünflächen im Stadtgebiet noch übrig bleibt - etwa die Hälfte. Der Zaun grenzt direkt an die Sitzbank unter dem großen Baum. Die Bewohner der Mehrfamilienhäuser an der Schillerstraße werden künftig nicht mehr über den Hügel auf das Rathaus blicken können.

Mit dem Auszug des Jobcenters gewinnt die Stadt mehr Raum. „Wir haben in den Vorjahren zum Teil Büros mit drei Arbeitsplätzen einrichten müssen. Dies ist insbesondere dann schwierig, wenn die Arbeitsfelder mit hohem Publikumsverkehr verbunden sind. Hier können wir die Situation im nächsten Jahr entzerren“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. Außerdem seien kleinere Besprechungszimmer in Büros umgewandelt worden. Auch diese könnten dann wieder für Besprechungen genutzt werden.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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