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Stadt kassiert weniger Bußgeld

Seelze Stadt kassiert weniger Bußgeld

Seelze hat im vergangenen Jahr insgesamt 26.151,35 Euro von Temposündern eingenommen. Das Geld ist der städtische Anteil am Bußgeld- und Verwarngeld, die andere Hälfte behält die Region. Ein leichter Rückgang, denn 2013 hatte die Stadt noch rund 30.000 Euro verzeichnet.

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Symbolbild

Quelle: Symbolbild/Archiv

Seelze. „Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr“, sagte Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer. 2013 hatte die Stadt noch rund 30.000 Euro an Einnahmen aus dem Einsatz von Blitzgeräten verzeichnet. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr 1344-mal ein Verwarnungsgeld verhängt (2013: 2182). Außerdem musste 126-mal Bußgeld gezahlt werden (2013: 197). Kaemmerer betonte, dass von einem stetigen Rückgang nicht gesprochen werden könne. Die Zahlen seien schwankend. Die gesunkenen Zahlen von 2014 seien aber in jedem Fall begrüßenswert: „Die Fahrer halten sich offenbar an die Verkehrsregeln.“

In einer Vorlage für die politischen Gremien, die nach der Sommerpause in den Sitzungen thematisiert wird, führt die Verwaltung Zeiten und Messorte, Überschreitungen des Tempos in diversen Kategorien sowie den gemessenen Maximalwert auf. Auch die Gesamtzahl der kontrollierten Fahrzeuge wird genannt, die zu schnell fahrenden Wagen sind in Prozent angegeben. Gemessen wurde in nahezu allen Stadtteilen zu unterschiedlichen Zeiten.

Auffallend ist, dass im Februar in der Schulstraße in Letter 27,3 Prozent der Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. In der verkehrsberuhigten Zone, in der nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf, sind allerdings auch nur elf Wagen gemessen worden. Der schnellste Fahrer war mit 24 Stundenkilometern unterwegs, 14 waren bis zu 15 Stundenkilometer zu schnell. Im März sank in der Schulstraße die Quote auf 8,9 Prozent: Von 79 kontrollierten Fahrzeugen kassierten sieben ein Verwarnungsgeld, weil sie bis zu 15 Stundenkilometer zu schnell waren - der Spitzenwert lag bei 22 Stundenkilometern.

Ganz anders sah es dagegen auf der Osnabrücker Landstraße in Gümmer aus, wo Tempo 30 gilt. Dort wurde der schnellste Fahrer am frühen Nachmittag mit 123 Stundenkilometern gemessen. Allerdings waren dort die meisten Fahrer unauffällig: Von insgesamt 569 Wagen waren 27 zu schnell unterwegs.

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