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SeelzeDirekt.de geht an den Start

Seelze SeelzeDirekt.de geht an den Start

Auf der Internetplattform SeelzeDirekt.de können Einwohner ab 16 Jahren Themen für die politische Beratung vorschlagen, sich an Diskussionen beteiligen und als Gast auch einfach nur die Debatte verfolgen. Start ist am Mittwoch, 1. Juli.

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Ulrike Pfennigwerth (links) und Petra Friedrichs betreuen die Bürgerbeteiligungsplattform SeelzeDirekt.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die Online-Bürgerbeteiligung sei ein Ausfluss aus dem Bürgerhaushalt aus dem Jahr 2012, sagte der Erste Stadtrat Karsten Balzer. Der Rat habe auf eine Wiederholung verzichtet: Statt eines globalen Rundumschlags, wie ihn das Finanzpaket darstelle, sollte es mehr um die den Seelzern besonders auf den Nägeln brennenden Themen gehen. „Die Diskussion sollte aber nicht auf Facebook geführt werden, sondern strukturiert laufen“, sagte Balzer.

Die Themenbereiche orientieren sich in etwa an der Struktur der Ausschüsse, erklärte Petra Friedrichs, die mit ihrer Kollegin Ulrike Pfennigwerth die Online-Plattform betreut. So sind etwa Bildung, Freizeit und Kindertagesstätten ebenso zusammengefasst wie Wirtschaftsförderung, Finanzen und Ehrenamt sowie alles rund um Stadtplanung und Bauen. Wer sich anmelden möchte, findet auf der Seite zahlreiche Erklärungen und Hilfestellungen.

Die Nutzer müssen sich unter ihrem richtigen Namen für mindestens einen Themenkreis anmelden, können sich aber für ihre Beiträge ein Pseudonym zulegen. Der tatsächliche Name kann aber stets von allen ebenfalls angemeldeten Nutzern in Erfahrung gebracht werden. „Es darf nichts Gesetzwidriges veröffentlicht werden, und auch sittliche Verfehlungen werden gelöscht“, sagte Friedrichs. Wer einen Vorschlag oder einen Antrag einbringe, habe zehn Tage Zeit. Finde der Initiator währenddessen nicht mindestens zehn Prozent der an dem jeweiligen Themenkreis Interessierten als Unter- stützer, werde der Antrag ebenfalls gelöscht. Ansonsten beginne die 21-tägige Diskussionsphase. Danach werde für sechs Tage „eingefroren“, dann könne acht Tage lang abgestimmt werden. Das Ergebnis werde als Beschlussvorlage von den politischen Gremien der Stadt behandelt. Auf Beschluss des Verwaltungsausschusses können auch Vorlagen der Verwaltung oder einzelner Fraktionen des Rates auf SeelzeDirekt.de zur Diskussion gestellt werden.

Neugierige könnten sich auf SeelzeDirekt.de mittels Gastzugang die Anträge der Nutzer anschauen - aber nicht aktiv mitmachen und auch nicht die Identität der unter einem Pseudonym aktiven Teilnehmer in Erfahrung bringen, sagte Friedrichs.

Etwa 4200 Euro habe die Software gekostet, weitere 500 Euro seien für die Einrichtung der Seite investiert worden.

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