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Lichtermeer bietet bunte Unterhaltung

Seelze Lichtermeer bietet bunte Unterhaltung

Bei der sechsten Runde des Seelzer Lichtermeeres hat am Freitag die Lichtkunst nicht mehr den Stellenwert wie in den Vorjahren gehabt. Dafür gab es mehr Musik und Kleinkunst - sowohl an vier zentralen Stellen in der Innenstadt als auch als sogenannte Walkacts.

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Bunt angestrahlte Gebäude.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Zauberer LennArt eröffnet das Programm vor dem Alten Krug mit traditionellen Zaubertricks - und hat damit vor allem die Kinder schnell auf seiner Seite. Einige Meter weiter ist in der Innenstadt mit bunt angeleuchteten Häusern und Bäumen Matthias Lerch mit seinem Akkordeon zu finden, der auf seinen Auftritt wartet. Doch zunächst sorgt die Gruppe Heidenlärm mit mittelalterlicher Vagantenmusik für Unterhaltung. Die Musik bildet auch den Hintergrund für die Feuershow  von Künstlerin LUNA: Große und kleine Besucher halten bei ihrem Tanz mit Feuerringen und gewagten Fakirtricks den Atem an.

Die Lichter brachten Farben in die dunklen Novemberabendstunden. Bei dem trockenen Wetter flanierten die Seelzer gerne durch das Stadtzentrum, das am Freitag ganz anders aussah als gewohnt. Die Besucher hätten sich noch mehr Lichtinstallationen und Kleinkunst gewünscht. "Es ballt sich sehr am Alten Krug", sagte eine Zuschauerin der Feuershow. Auch dass die Straße nicht gesperrt wurde, sorgte bei dem ein oder anderen für Unmut.

Für Gabriela Giesche, die künftig nicht mehr für das Stadtmarketing zuständig ist und sich dann vollständig auf ihre Aufgabe als Gleichstellungsbeauftragte konzentrieren wird, ist es das letzte Lichtermeer. Künftig wird Stadtsprecher Carsten Fricke auch für das Marketing zuständig sein. Organisiert wird das Fest von einer Arbeitsgruppe, der neben Giesche die Geschäftsleute Manfred Waller, Markus Bachhausen, Rolf Zikowsky und Oliver Schneider angehören. "Der bürokratische Aufwand ist größer geworden, das gilt für Veranstaltungen insgesamt." So habe sie ein 17-seitiges Sicherheitskonzept erarbeiten müssen, eine Folge der Katastrophe bei der Love-Parade 2010 in Duisburg mit mehr als 20 Toten und hunderten Verletzten. In erster Linie seien mündliche Absprachen darin schriftlich festgehalten. Dies betreffe etwa einen notwendigen Veranstaltungstechniker ebenso wie ein Plan für Notsituationen einschließlich einer Telefonliste mit Ansprechpartnern.

"Wir haben diesmal weniger auf Lichtkunst gesetzt", sagte Giesche. Dafür habe es am Alten Krug und anderen Stellen mehr Auftritte unterschiedlicher Künstler gegeben. Sie sei froh, dass die Geschäftsleute immer mitgezogen hätten und auch selbst etwas organisiert hätten, wie etwa das Puppentheater. Alle seien sehr bemüht gewesen, etwas für ihre Stadt zu tun, zieht Giesche Bilanz. "Das ist eine gemeinschaftsstiftende Aktion."

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Von Laura Fienemann, Rebecca Hürter und Thomas Tschörner

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