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Schulklasse wird im Container unterrichtet

Seelze Schulklasse wird im Container unterrichtet

In den Sommerferien lässt die Stadt auf dem Gelände des Georg-Büchner-Gymnasiums einen Container aufstellen, um die ärgste Raumnot in der Übergangszeit für zwei Jahre zu lindern. Mit der Stadt Hannover wird es Gespräche über eine Kostenbeteiligung geben.

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Der Container kostet die Stadt monatlich rund 600 Euro Miete.

Quelle: Symbolbild

Seelze. Der Container mit einer Größe von 60 Quadratmetern bietet einer Klasse Platz. Er kostet die Stadt monatlich rund 600 Euro Miete. Dazu kommen einmalig für Anlieferung und Aufbau Kosten von rund 2000 Euro. Vermutlich muss die Stadt noch ein bisschen Geld in die Hand nehmen für die Grundausstattung des Klassenraums mit Tafel und weiterem Mobiliar. Eventuell hat die Schule in ihrem Bestand Tische und Stühle übrig.

Das Gymnasium hat zu wenig Klassenräume. Um die Situation zu entspannen, soll der Container zwei Jahre genutzt werden. Während dieser Phase soll ein Anbau mit zwei Klassenräumen errichtet werden, der mit Kosten von etwa einer Million Euro zu Buche schlägt. Derzeit besuchen rund 1300 Schüler das Gymnasium in Letter. Etwa 10 Prozent davon kommen aus Hannover, vor allem aus dem Stadtteil Ahlem. Die Landeshauptstadt hatte sich vor rund 40 Jahren finanziell am Bau des Gymnasiums beteiligt und kann dafür Schüler kostenlos in Letter unterrichten lassen. Auf Antrag der Grünen hatte der Seelzer Rat kürzlich beschlossen, dass erneut über eine finanzielle Beteiligung gesprochen werden muss. Das gilt sowohl für die Aufstellung des Containers als auch für den geplanten Anbau. Die Grünen hatten ihren Antrag damit begründet, dass in erheblichem Umfang Kinder aus Hannover in Seelze unterrichtet werden und eine Jahrzehnte zurückliegende einmalige Beteiligung die heutigen Gegebenheiten nicht mehr abdecke. Die Grünen rechnen sogar mit noch mehr Schülern aus der Landeshauptstadt, wenn die Wasserstadt Limmer gebaut ist.

„Wir haben mit der Stadt Hannover bereits Kontakt aufgenommen. Wir werden einen Gesprächstermin vereinbaren“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp.

von Treeske Hönemann

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