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Seelzer Stadtteile machen sauber

Seelze Seelzer Stadtteile machen sauber

Unachtsam weggeworfener Müll ist ein Ärgernis. Doch am Sonnabend wurde aufgeräumt: In acht Seelzer Stadtteilen schlossen sich Freiwillige zusammen, um Abfall zu sammeln. Sie pflanzten auch Blumen - und machten ihre

Wohnorte bereit für den Frühling.

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Einsatz: Lohndes Ortsbürgermeister Wilfried Nickel (links), junge Pfadfinder und Gruppenleiter Martin Griwatz sammeln Müll.

Quelle: Fienemann

Seelze. Am neunten stadtweiten Sauberkeitstag wurden Straßen, Spielplätze und Feldwege in Almhorst, Dedensen, Döteberg, Gümmer, Harenberg, Lathwehren, Lohnde und Kirchwehren gereinigt. Die Stadt hatte die Aktion in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern organisiert. Jogger und Spaziergänger können sich nun in der Natur wieder wohler fühlen. Für Tiere sinkt das Verletzungsrisiko - ebenso wie die Gefahr, dass Ratten von Lebensmittelresten angezogen werden.

„Die Aktion rettet nicht die Welt, aber es ist ein kleiner Beitrag“, sagte Gümmers Ortsbürgermeister Christian Schomburg. Er begleitete seine Helfer mit dem Trecker, um Müllsäcke oder große Gegenstände einzuladen. In alle Richtungen schwärmten die 30 Freiwilligen aus. An den Bahngleisen und an der Bundesstraße 441 lag besonders viel Müll. Mit Zangen, Handschuhen und Säcken ausgestattet, sammelten die Helfer dort unter anderem Verpackungsmaterial ein, das von Autotransportzügen abgefallen war, oder Hausmüll, den Unbekannte aus dem Autofenster geworfen hatten.

Über die dreiste Entsorgung von Autoreifen oder sogar einem Fernseher im Wald ärgerten sich die engagierten Helfer besonders - zumal in Lohnde auf dem Wertstoffhof eine kostenlose Abgabe möglich ist. „Wir haben das Gefühl, Lohnde wird zu einer wilden Müllkippe“, sagte Frank Schwarz, der sich mehr Gemeinschaftssinn und Sensibilität im Ort wünscht. Die Pfadfindergruppe Die jungen Luxe säuberte ihre Spielwiese neben dem Pfadfinderhaus. Diese konnten die Kinder wegen zu viel Hundekot auf dem Gelände nicht mehr nutzen. Demnächst wollen sie ein Schild aufstellen, um an Hundebesitzer zu appellieren, den Kot selbst einzusammeln.

Von Laura Fienemann

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