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So genießen die Seelzer den Frühling

Seelze So genießen die Seelzer den Frühling

Hurra, der Frühling ist da. Das warme Wetter lockte zum Beginn der Woche viele Seelzer ins Freie. Doch die neu erwachten Frühlingsgefühle äußern sich nicht bei allen gleich. Während die einen entspannt bei Cappuccino und Eis im Café sitzen, buddeln andere lieber in der Erde.

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Aufbruchstimmung in der Kleingartenkolonie an der Wunstorfer Straße: Diese Hobbygärtner machen Wege und Beete schick.

Quelle: Lange-Schönhoff

Seelze. Im Café Eis & Fantasie an der Hannoverschen Straße duftet es verführerisch nach Erdbeereis und Cappuccino. Darauf haben sich Cornelia Pischke (54) und Jürgen Stratmann (59) schon den ganzen Winter gefreut. Für Spaghetti-Eis und Krokantbecher kommen sie extra aus Barsinghausen. "Hier schmeckt es uns am besten", schwärmt das Paar. Endlich könne man wieder die Sonne genießen und Vitamin D tanken. Die Stimmung steige, sagt Pischke erfreut. Im Garten herrscht ebenfalls Aufbruchstimmung. Blumen seien gepflanzt und Samen gesetzt. Mit dem Vertikutieren sollte man aber ruhig noch ein wenig warten. Nachtfrost schädige sonst den Rasen, rät der Hobbygärtner. Gegenüber bei Flügels sitzen die Lohnder Evelyn und Jürgen Bock und genießen ihren Kaffee in der Mittagssonne. "Das Wetter macht gute Laune. Alles wird so schön grün und wir haben im Garten gut zu tun", sagt sie. Vor allem beim Unkraut müsse man nun am Ball bleiben, betont Ehemann Jürgen.

Im Kleingarten geht die Arbeit los

Umgraben, sähen, pflanzen, jäten, mähen, gießen: Beim Gärtnern riecht es so schön nach frisch gemähtem Rasen und Komposterde. In der Kleingartenkolonie an der Wunstorfer Straße gibt es eigentlich keine Parzelle, in der im Frühling nicht ständig fleißig in der Erde gebuddelt wird. Einer der dort im 25. Jahr seine Beete umgräbt, ist Thomas Perea Fernandez. Frühling bedeute für ihn täglich viel Arbeit, aber auch Entspannung und Spaß im Garten, erklärt der gebürtige Spanier. Den Lohn dafür erntet Fernandez ab Ende Mai. Dann versorgt er seine große Familie mit frischem Knoblauch, Artischocken und Blumen und vielleicht auch mit südamerikanischen Süßkartoffeln. "Das ist ein Experiment. Ich pflanze sie zum ersten Mal an", verrät er stolz.

Am Kanal im Strandkorb entspannen

Während die Kleingärtner beim Buddeln entspannen, lassen es sich die Gäste im Seelzer Yachthafen bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Zu den Sonnenhungrigen im Hafenblick gehören auch Andrea und Teja Böse aus Hannover-Ledeburg. Sie genießen die maritime Atmosphäre mit einem Glas Weißwein. "Die Natur ist jetzt so schön unverbraucht, alles drängt nach Draußen", beschreibt die 54-Jährige ihre Gefühle. Nicht so schön finde sie die wahnwitzigen Motorradfahrer, die nun über die Straßen brausten, außerdem den Regen im April und die Zeitumstellung, zählt sie auf. Nebenan im Strandkorb sitzen Verena Unruh und Martin Streu aus Berenbostel. "Wir sind mit dem Fahrrad hier, genießen das schöne Wetter und freuen uns nun auf Kaffee und Bier", sagt das Ehepaar.

Und wem der Sinn eher nach Bewegung stand, fand diese am Seelzer Mittellandkanal. Dort waren am ersten Frühlingswochenende jede Menge Radfahrer und Jogger sowie Spaziergänger mit ihren Hunden unterwegs. Bis zum 1. April können die Vierbeiner diesen Gassigang noch leinenlos genießen. Danach herrscht auch am Kanal der Leinenzwang. Auch das ist der Frühling.

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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