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Kristall-Therme ist jetzt zauberhaft

Seelze Kristall-Therme ist jetzt zauberhaft

Seelzes Kristall-Therme wird jetzt gemeinsam mit gleichartigen Wellnessbädern in Bad Wilsnack (Thüringen) und Bad Klosterlausnitz (Brandenburg) in der eigenständigen Zauberhafte Thermen GmbH geführt. Die neue Gesellschaft ist eine Tochter der Kristall Bäder AG, die das Bad in Seelze betreibt.

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Die Kristall-Therme in Seelze ist auf Erfolgskurs

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Der langfristige Vertrag bis 2029 zwischen Pächter und Stadt Seelze sei davon unberührt, sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn. Vielmehr ginge es darum, das Bad in Seelze attraktiver zu gestalten und gleichzeitig eine Lösung für den weiterhin wachsenden Besucherandrang zu finden. "Die Kristall-Therme ist sehr gut besucht", sagte Schallhorn. So seien allein Pfingstsonntag 1100 Menschen in das Bad gekommen, das mit 1000 Schränken in den Umkleiden an seine Kapazitätsgrenze gestoßen war. "Das spricht für die Therme, wir freuen uns über positive Nachrichten", sagte Schallhorn. Besonders bei kühlen Temperaturen sei das Bad extrem beliebt gewesen. Dieser Trend weite sich inzwischen auch auf wärmere Tage aus.

In Gesprächen mit dem Betreiber ginge es jetzt darum, das Bad weiterhin auf Erfolgskurs zu halten. Einzelheiten wollte Schallhorn nicht nennen. In der Vergangenheit war bereits die Rede von einem weiteren Ruheraum mit 100 Liegen auf dem Gelände im Gespräch, der an Spitzentagen Entlastung bringen könnte. 

Die steigenden Besucherzahlen lassen sich auch auf dem Parkplatz erkennen, der häufig kaum noch Platz bietet. Eine Erweiterung des Stellplatzes ist nach Einschätzung der Verwaltung nicht möglich, weil es in der Umgebung keine freien Flächen gibt. Entlastung könnte aber der Parkplatz der Bürgerstuben bringen, den die Stadt derzeit herrichten lässt. Diese Fläche könnte von den Badbesuchern mitgenutzt werden, zumal der Weg zur Therme nicht weit sei.   

Für die Stadt ist das Wellnessbad eine Erfolgsgeschichte. In das im Dezember 2009 eröffnete Bad investierte Seelze rund 12,1 Millionen Euro und riss dafür das an gleicher Stelle stehende alte marode Hallenbad ab. Für Zins und Tilgung zahlt die Stadt jährlich rund 700.000 Euro und erhält von der Kristall Bäder AG eine Pacht von 250.000 Euro. Das Defizit von 450.000 Euro entspricht dem Zuschuss, den die Kommune auch für die alte Schwimmhalle hätte zahlen müssen. Seit Jahren ist ein Verkauf der Therme an die Kristall Bäder AG im Gespräch, der bislang offenbar an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert ist. Über mögliche Preise haben sich aber weder Stadt noch Kristall Bäder AG geäußert.

Von Thomas Tschörner

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