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Rat stimmt für geplante Unterkunft in Gümmer

Seelze Rat stimmt für geplante Unterkunft in Gümmer

Zwölf Wohnungen für Flüchtlinge werden in Gümmer entstehen. In der Ratssitzung wurde der Anmietung der Wohnräume durch die Stadt zugestimmt. Bürgermeister Detlef Schallhorn sucht den Dialog mit den Bürgern: Bisher habe die Stadt sehr gute Erfahrungen mit der Unterbringung von Flüchtlingen gemacht.

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Die Stadt sucht weiter Wohnungen für Flüchtlinge.

Quelle: Treeske Hönemann

Gümmer. Die Wohnungen an der Straße Zum Wiesengrund sollen 2017 bezugsfertig sein und können etwa 60 Menschen ein neues Zuhause geben. Die Stadt kann nach Angaben von Schallhorn mit entscheiden, wer in die Wohnungen zieht. Familien mit Kindern sollen in Gümmer unterkommen und vor Ort von Integrationslotsen und Sozialarbeitern intensiv betreut werden. Schallhorn zufolge kann die Stadt durch die Anmietung von Bauobjekten verhindern, dass Bürgerhäuser und Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt werden.

"Hier geht es um Menschen, die aus einem Kriegsszenario kommen", betonte Alfred Blume in der Ratssitzung. Der SPD-Ratsherr sprach sich für das Projekt aus und erinnerte daran, dass durch die dezentrale Unterbringung eine sehr gute Möglichkeit zur Integration besteht.

Die Genehmigung für das Bauvorhaben wurde bereits erteilt, da es dem Bebauungsplan entspricht. Der Investor wollte zunächst Eigentumswohnungen errichten und plante auf Anfrage der Stadt um. In den ersten fünf Jahren soll das frei finanzierte Objekt von Flüchtlingen genutzt werden. Danach kann es für den sozialen Wohnungsbau eingesetzt werden.

Zu Beginn der Ratssitzung äußerten einige Gümmeraner Kritik an der Informationspolitik der Stadt. Schallhorn betonte, dass die Menschen in Gümmer früher von dem Bauvorhaben hätten erfahren müssen. Deshalb möchte der Bürgermeister noch einmal zu einem ausführlichen Gespräch einladen. Auch über die Gestaltung des Bauvorhabens könne diskutiert werden. Da auch diese kritisiert wurde, sprach Schallhorn nochmals mit der Baufirma. Wenn der Ortsrat beispielsweise eine andere farbliche Gestaltung der beiden Häuser bevorzuge, wäre die Firma bereit zu einer Änderung.

Von Rebecca Hürter

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