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Regenbogenschule soll erweitert werden

Seelze Regenbogenschule soll erweitert werden

Die Regenbogenschule in Seelze soll erweitert werden. Grund sind massiv angestiegene Schülerzahlen, der im nächsten Jahrgang sechs erste Klasse in der bislang vierzügigen Grundschule mit Ganztagsbetrieb erforderlich macht. Eine Machbarkeitsstudie soll jetzt diverse Möglichkeiten aufzeigen.

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Der Spielplatz und der Containerplatz gegenüber vom Obentrautdenkmal (im Hintergrund) sollen für die Erweiterung der Regenbogenschule genutzt werden.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Im vergangenen Jahr waren die Regenbogenschule und die Brüder-Grimm-Schule gleichzeitig als Ganztagsgrundschulen an den Start gegangen. Mit einem Unterschied: Während für die Brüder-Grimm-Schule auch Umbauten vorgesehen sind, sollte die Seelzer Grundschule vorerst mit "Bordmitteln" über die Runden kommen und etwa die Mensa des Schulzentrums nutzen. "Es ist nicht durchzuhalten, dass Letter eine neue Schule bekommt und Seelze bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten soll", sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn.

Eine Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, was möglich ist. Denn viel Platz ist nicht vorhanden. Aktuell hat die Grundschule ein 8092 Quadratmeter großes Grundstück, das keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr zulässt. Der Stadt schwebt deshalb vor, für die Grundschule auch einen angrenzenden Spielplatz und einen Containerplatz für die Schule zu nutzen. Damit würden 1995 Quadratmeter dazu gewonnen. Die Grundstücke gehören bereits der Stadt.

Über mögliche Kosten hält sich die Verwaltung zurück. "Es wird sicher siebenstellig", sagt Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer, die auch Beauftragte für die Ganztagsgrundschulen ist. Im Jahr 2014 hatte die Verwaltung bereits einmal 4,5 Millionen Euro für die Umgestaltung der Regenbogenschule genannt. Dieser Betrag sei aber unter ganz anderen Voraussetzungen kalkuliert worden und deshalb hinfällig.

Auch der Zeitrahmen ist derzeit noch unklar, sagte Schallhorn. Nach einstimmigen Beschlüssen in Ortsrat und Ausschuss für Bildung und Freizeit könnte der Rat Ende Juni die Verwaltung beauftragen, die Planung für die Erweiterung der Regenbogenschule als Ganztagsgrundschule mit Mensa vorzubereiten. Danach könne die Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, die sowohl eine Version mit und eine ohne Mensa darstellen soll. Erst dann werde mit Planung und Bau begonnen, wobei unter Umständen notwendige europaweite Ausschreibungen genaue Zeitangaben derzeit unmöglich machten.

Derzeit sind 152 neue Schüler an der Regenbogenschule angemeldet. Weil der Platz schon jetzt kaum reicht, sollen zwei Container Entlastung bringen. Nach den Vorstellungen des Landes sollen Grundschulen nicht mehr als vier Züge pro Jahrgang anbieten. Derzeit drohe die Brüder-Grimm-Schule fünfzügig und die Regenbogenschule sogar sechszügig in einzelnen Jahrgängen zu werden. "Wir müssen deshalb den nächsten Schritt machen, unabhängig von einer etwaigen Planung einer neuen Grundschule für die südlichen Stadtteile", sagte Schallhorn.

Planung für Letter wird vorgestellt: Die Planung für die Brüder-Grimm-Schule nähert sich dem Ende. Am Montag, 6. Juni, wird das Bauvorhaben im Ortsrat Letter präsentiert, der ab 18 Uhr in der Seniorentagesstätte zusammen kommt. Am Dienstag, 7. Juni, stehen die Architekten im Ausschuss für Bildung und Freizeit Rede und Antwort, der ab 17.30 Uhr im Forum des Schulzentrums Seelze tagt. Ein Beschluss des Rates ist Ende Juni möglich. Im Sommer könnte der Bauantrag und die Ausschreibung folgen. Gebaut wird in zwei Abschnitten. Einen Umzug in den Neubau strebt die Verwaltung für 2018 an.

Von Thomas Tschörner

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