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Rat will Regenbogenschule erweitern lassen

Seelze Rat will Regenbogenschule erweitern lassen

Der Rat hat die Erweiterung der Regenbogenschule beschlossen. In der Einwohnerfragestunde des Rates kritisierte Hans Werner Weiss, Vorsitzender des Seniorenrates Stadt Seelze, dass die Stadt für die Vergrößerung der Ganztagsgrundschule einen Containerplatz und einen Spielplatz nutzen wolle.

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Der Spielplatz und der Containerplatz gegenüber von dem Obentrautdenkmal sollen für die Erweiterung der Regenbogenschule genutzt werden.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. Seit dem Schuljahr 2015/2016 wird die Regenbogenschule als Ganztagsgrundschule betrieben. Aktuell besuchen 449 Kinder die Seelzer Grundschule, von denen 250 das Ganztagsangebot nutzen. Im nächsten Schuljahr wird der erste Jahrgang voraussichtlich sechszügig, die Schülerzahl steigt auf 477 jungen und Mädchen. Die Verwaltung will deshalb eine Vorplanung in die Wege leiten, bei der auch eine Mensa berücksichtigt wird. Die Nutzung der Mensa des Schulzentrums durch die Grundschüler hat sich als wenig praktikabel erwiesen.

Allerdings ist nicht viel Platz vorhanden. Das 8092 Quadratmeter große Grundstück der Schule lässt keine Erweiterungsmöglichkeiten zu. Die Stadt denkt deshalb darüber nach den angrenzenden Spielplatz und einen Containerplatz mit zusammen 1995 Quadratmetern für die Vergrößerung der Schule zu nutzen. Beide Flächen sind im Besitz der Stadt. Mit der Planung sollen gleichzeitig die Kosten ermittelt werden und dann eine Grundsatzentscheidung für den Erweiterungsbau mit Mensa für die Haushaltsplanung 2018 getroffen werden.

Diese Idee stößt nicht bei allen auf Gegenliebe. In der Einwohnerfragestunde der Ratssitzung warf Hans Werner Weiss, der Vorsitzende des Seniorenrates Stadt Seelze, der Verwaltung mangelnde Kreativität vor. Dass der Spielplatz "im Handstreich" verschwinde, sei ein Unding. "Wo sollen denn die Kinder dann spielen", fragte Weiss. Und auch die Aufgabe des Containerplatzes sei unglücklich, besonders für die in der Nachbarschaft wohnenden Senioren. Besser wäre es, über eine Aufstockung der Schule nachzudenken, meinte der Seniorenvertreter.

Bürgermeister Detlef Schallhorn verteidigte die Überlegungen der Stadt. "Wir wollen die Möglichkeit haben die Fläche zu überplanen." Eine Aufstockung des Schulgebäudes sei nur schwer möglich. Es werde auch sicher einen Ersatzplatz für die Wertstoffcontainer geben, sagte Schallhorn. Allerdings müssten die Anwohner dann eventuell längere Wege zu der Containeranlage in Kauf nehmen.

Der Rat befürwortete einstimmig, die Planung für die Erweiterung der Grundschule vorzubereiten.

Von Thomas Tschörner

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