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Die neue IGS ist mit ihrem Start zufrieden

Seelze Die neue IGS ist mit ihrem Start zufrieden

Seelzes neue Integrierte Gesamtschule (IGS) ist mit ihrem Start zufrieden. Seit kurzem prangt jetzt auch der Name "Bertolt-Brecht-Gesamtschule" über dem Eingang. "Es ist sehr positiv angelaufen: Was gefehlt hat, haben wir auf kurzem Weg erhalten", sagt die kommissarische Schulleiterin Regina Schlossarek-Aselmeyer.

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Tallal (12, von links), Batin (10) und Lisa (11) präsentieren in der Klasse 5d ihre Ausarbeitung zum englischen Verb "to be" (sein).

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Die Zusammenarbeit mit der städtischen Projektleiterin Claudia Kahlert und dem für die Technik zuständigen Stefan Schrader sei sehr gut, lobte Schlossarek-Aselmeyer. "Wir sind ein Team." Fehlen würden nur noch Kleinigkeiten, die Schule sei toll ausgestattet. Die neue Gesamtschule ist nach den Sommerferien mit fünf fünften Klassen gestartet. In drei Klassen werden jeweils 29 Jungen und Mädchen unterrichtet. Zwei weitere haben wegen der Inklusion lediglich 16 und 18 Schüler.

Das noch kleine Lehrerkollegium tausche sich jeden Freitag nach dem Unterricht aus. Monatlich gebe es zudem eine Versammlung aller Schüler, bei der etwa Geburtstagskinder gefeiert und Ehrungen vorgenommen würden, etwa mit der Übergabe eines Pokals an die siegreiche Völkerball-Mannschaft, ergänzte der stellvertretende Schulleiter Sascha Marks. Für die Schulleiterin ist wichtig, dass die besondere Form der Wertschätzung fortgesetzt wird. Dies gelte auch für einen Elternabend, bei dem die Mütter und Väter von Lehrkräften und zwei Vertretern der Gesellschaft für digitale Bildung im Gebrauch der den Schülern überlassenen I-Pads geschult wurden. "Dies wurde sehr positiv angenommen", sagt Marks.

Zufrieden sind auch die Schüler, die mit I-Pads ausgestattet sind und zusätzlich digitale und interaktive Tafeln, sogenannte VisuBoards, nutzen können. "Es ist cool, mit dem I-Pad zu arbeiten", sagt die elfjährige Celine aus der 5d. Das Pad sei manchmal kompliziert, manchmal ziemlich einfach, ergänzt Kadir (10). Das I-Pad verfüge über einen Lehrer, der einem sage, wann man arbeiten müsse. Es sei eigentlich ganz leicht, meint auch Ella (11). Timur (10) gefällt, dass anderen gezeigt werden kann, was man gerade gemacht hat. Außerdem müssten die Schüler jetzt nicht mehr so viel tragen: Nur noch zwei Bücher und das I-Pad seien im Gepäck. Rund die Hälfte der Klasse 5d, 15 Jungen und Mädchen, hatten vorher noch nie mit einem I-Pad gearbeitet.

Schlossarek-Aselmeyer ist nicht nur kommissarische Schulleiterin der IGS, sie leitet auch nach wie vor die Realschule. "Das ist eine besondere Herausforderung - ich versuche, beiden Schulen gerecht zu werden." Sie wolle nach bestem Wissen und Gewissen sowohl für die Humboldtschule als auch die Bertolt-Brecht-Gesamtschule arbeiten. Zusätzlich stehe sie mit den Leitungen aller weiterführenden Schulen in Seelze in Kontakt. Dass die Realschule letztlich aufgelöst werde, habe sie akzeptiert. "Es nützt nichts, sich in den Schmollwinkel zurückzuziehen." Es gelte positiv in die Zukunft zu blicken.

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Sind mit dem Start der Gesamtschule zufrieden: Claudia Kahlert (von links), Sascha Marks und Regina Schlossarek-Aselmeyer.

Quelle: Thomas Tschörner
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