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Seifert: Wir sind keine Bremser

Seelze Seifert: Wir sind keine Bremser

Die Nachricht, dass die Stadt nicht rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres den Container für eine Klasse vor das Georg-Büchner-Gymnasium stellen kann, stößt bei der SPD-Fraktion auf völliges Unverständnis.

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Quelle: Archiv

Seelze. „Das Argument der Stadt, sie schaffe es nicht, weil die politischen Gremien lange diskutiert haben und schließlich erst die Ratsentscheidung abgewartet werden musste, ist nicht nachvollziehbar“, sagt Johannes Seifert, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die Fraktionen von SPD und Grünen als Bremser anzusehen sei ein Unding.

Er habe bereits im Dezember vergangenen Jahres von dem inzwischen pensionierten Schulleiter Gerold Müller erfahren, dass Räume fehlten. Müller hatte, sagt Seifert, im Dezember bereits die Eltern und die Stadt darüber informiert. „Er war überrascht, dass wir Politiker davon noch gar nichts wussten.“

Seifert ärgert, dass die politischen Gremien dann erst im Mai mit dem Ansinnen der Stadt konfrontiert wurden, einen Container aufzustellen und parallel dazu einen Anbau für zwei Klassenräume zu planen. „Warum nicht früher? Man hat ja den Eindruck, die Stadt hat die Informationen bewusst zurückgehalten. Vielleicht wollte man auch erst die Bürgermeisterwahl abwarten. Container und Anbau haben finanzielle Auswirkungen“, sagt Seifert.

Die Stadt müsse die Verantwortung auf sich nehmen. Würde es einen Schulentwicklungsplan geben, hätten die Politiker dem entnehmen können, wie eng es am Gymnasium wird. „Ich habe wenig Hoffnung, dass der Plan, wie seitens der Stadt angekündigt, nächstes Jahr vorliegt. Wir haben gerade den Plan für den Kita-Bereich bekommen. Dieser war weniger aufwendig.“

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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