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Tannenbäume sind Ladenhüter

Seelze Tannenbäume sind Ladenhüter

Von zufrieden bis enttäuschend verlief das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr für den Seelzer Einzelhandel. Vor allem das Internet ist nach wie vor Konkurrent Nummer eins.

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Süßes geht immer, umso schöner, wenn es auch noch liebevoll verpackt wird. Gudrun Oberländer ist mit dem Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr zufrieden.

Quelle: Remmer

Seelze. „Wenn 80 Prozent bei Amazon bestellen, müssen sich die Leute nicht wundern, wenn es in Seelze irgendwann keine Geschäfte mehr gibt“, sagt Artur Kurth vom gleichnamigen Fotostudio. Das Weihnachtsgeschäft sei für ihn dieses Jahr hinter den Erwartungen geblieben. Fotoapparate und Zubehör zählen schon lange nicht mehr zum Geschäft, aber auch der Bereich der professionellen Fotografie gehe zurück. „Vieles passiert da in Heim- und Schwarzarbeit“, glaubt Kurth. Erfreulicherweise habe sich die eigene Erfindung des Mini-Fotoalbums etabliert, das deutschlandweit und sogar bis in die Schweiz versandt werde. Auch Fotoaccessoires wie Tassen oder Schlüsselanhänger seien beliebt.

Manfred Waller von Petri und Waller nutzen das Internet zu ihrem Vorteil. Gibt man seinen Namen in die Adressleiste im Internet ein, kann man jedes Buch dort bestellen und sich entweder nach Hause liefern lassen oder im Geschäft abholen. Aber auch ohne den Online-Versand ist Waller zufrieden. „Bücher bleiben unser Hauptgeschäft“, sagt Waller, wobei der Absatz sich stark an der "Spiegel"-Bestsellerliste orientiere. Rückgängig dagegen sei der Verkauf von edlen Schreibgeräten.

Ähnlich wie im vergangenen Jahr verlief das Weihnachtsgeschäft bei Karin Günther vom Spielzeugland. „Nicht berauschend, aber okay. Mit der Konkurrenz aus dem Internet müssen wir leben“, sagt die Einzelhändlerin. Nicht das Internet, aber vielleicht das warme Wetter vermutet Klaus Kruber von Apfel Klaus als Grund, warum sein Weihnachtsbaumverkauf an der Hannoverschen Straße neben seinem Hauptgeschäft so schleppend verläuft. Wenn überhaupt mal jemand einen Baum kaufe, dann eher einen kleinen. Für Kruber ist das umso mehr nicht verständlich, da er der einzige Anbieter in der Kernstadt ist.

„Süßes wird nach wie vor gerne genommen“, berichtet Gudrun Oberländer von Obis Laden. „Das Weihnachtsgeschäft ist das wichtigste für mich, und ich bin sehr zufrieden“, ergänzt die Seelzerin, die seit 35 Jahren ihr Fachgeschäft für ausgewählte Süßwaren, Weine und edle Brände betreibt.

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