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Soziale Projekte stehen im Mittelpunkt

Seelze Soziale Projekte stehen im Mittelpunkt

Erasmus+? Mit dem Begriff können Jugendliche meist sofort etwas anfangen. Erasmus+ ist ein Schülertreffen innerhalb der Europäischen Union. Die Sprache ist Englisch. Die Themen wechseln. Zehnt- und Elftklässler des Georg-Büchner-Gymnasiums waren gerade Gastgeber von 34 Jugendlichen aus Frankreich, Portugal und Italien.

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Maren (von links), Amanda, Luca Lena, Janne, Kim und Laure hat das Erasmus-Projekt gut gefallen. Hönemann

Quelle: Treeske Hönemann

Letter. Beim Austauschprojekt ging es um soziales Leben, Innovationen und die Freiwilligenarbeit in der Region Hannover.

Wie entsteht das Obdachlosenmagazin „Asphalt“? Welche Hilfe finden Menschen, die auf der Straße leben, im Mecki-Café? Wie funktioniert das Angebot Bed for a Night? Wie arbeitet die Jugendgerichtshilfe? Gastgeber und Gäste schauten sich die sozialen Projekte in Hannover an. In Seelze wiederum konnten sie an der Förderschule Anne Frank hospitieren. Im Gymnasium ging es an einem Tag nur um Flüchtlinge. Die Jugendlichen konnten der Integrationsbeauftragten Maria Baumeister, einer Integrationslotsin und einem Syrer sowie einem Iraker Fragen stellen. Dass die Flüchtlingsproblematik in Deutschland ein Dauerthema ist, überraschte die Schüler aus La Ravoire in den französischen Alpen. Im Nachbarland begehren bei weitem nicht so viele Flüchtlinge Asyl.

Den Gymnasiastinnen Kim Kaufner, Maren Kraut und Luca Lena Wiggers, die alle Französinnen bei sich zu Hause aufnahmen, hat die Projektwoche gut gefallen. „Wir hatten Einblicke in uns fremde Welten. Wir sind um Erfahrungen reicher“, sagt Kaufner. Umgekehrt gilt das auch für die Schülerinnen aus dem Nachbarland. Amanda, Janne und Laure aus dem Lycée in La Ravoire gefiel zudem die Gruppenarbeit und die Zeit, die sie mit ihren Gastgeberinnen verbringen konnten. Denn neben Teilnahme am Unterricht und einem Ausflug nach Berlin blieb Zeit, sich beim Essen in der Mensa, beim Shoppen in Hannover und beim internationalen Abend kennenzulernen.

Der nächste Erasmus+-Jugendaustausch ist im Frühjahr in Frankreich. Dann geht es um Literatur. Insgesamt gibt es bei dem Programm vier Treffen innerhalb von zwei Jahren. Der Auftakt war in Letter.

Von Treeske Hönemann

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