Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Halle strahlt in neuem Glanz

Gümmer Halle strahlt in neuem Glanz

Schön geworden ist die Sporthalle im Bürgerhaus Gümmer nach der Runderneuerung. Der TuS als Bauherr hat Wert darauf gelegt, dass der Raum den modernen sportlichen Anforderungen genügt, die Brandschutzauflagen erfüllt werden und die Kosten für die Nutzung reduziert werden.

Voriger Artikel
Ausbildungsplätze finden soll einfacher werden
Nächster Artikel
Hoch hinaus beim Einsatz

Vorher - nachher: Handwerker haben aus der Sporthalle im Bürgerhaus einen Raum gemacht, in dem sogar die Farben aufeinander abgestimmt sind.

Quelle: Hönemann/privat

Seelze. Rund 40.000 Euro hat der TuS Gümmer investiert. Der Regionssportbund hat sich mit 12.000 Euro beteiligt. Renoviert wurde die Sporthalle im Juli und August. Am Freitag wollen der TuS und der Förderverein allen zeigen, wie schön der Raum geworden ist. Um 17 Uhr beginnt eine kleine Feierstunde. Es wird keine Reden geben. Aber der Bauherr will sich bei den Handwerkern bedanken - und bei den Helfern, die immer wieder bereitstanden, wenn es darum ging, nur mal etwas zu demontieren oder zu putzen.

Ton in Ton präsentiert sich die Sporthalle nun. Sie ist rundherum mit einem Prallschutz aus Schaumstoff und dunkelgrauem Velours an den Wänden in einer Höhe von 2,20 Meter verkleidet worden. Das Material ist schwer entflammbar. Weil ein Prallschutz keine Ecken und Kanten haben darf, an denen sich ein Spieler verletzen könnte, hat der Verein die Sprossenwände von vier auf zwei reduziert.

Sehr aufwendig war die neue Heizungsanlage. Die Heizkörper waren früher im unteren Bereich der Wände montiert. Das ist nicht mehr zulässig. Jetzt hängen sie zwischen Prallschutz und Fenstern. „Dafür mussten neue Rohre gezogen, Wände durchbrochen und neue Steuerungsventile angebracht werden“, sagt TuS-Vorstandssprecher Thomas Grondey. Die neuen Körper hätten eine doppelte Heizfläche und böten eine viel bessere Wärmeleistung. „Wir können die Vorwahltemperatur niedriger wählen“, sagt Grondey. Allein die Heizungsarbeiten hätten 15.000 Euro gekostet.

Schäden an den Wänden der Halle wurde beseitigt, Löcher verputzt und alles in einem zarten grauen Farbton gestrichen. Auch die Gardinenzuganlage wurde überarbeitet. „Für eine elektrische Anlage fehlt uns das Geld“, sagt Grondey. Dass derzeit immer noch ein hohes fahrbares Gerüst in der Halle steht, hat nur einen Grund: Luise Grondey und Heidi Trisl müssen auch noch auf der linken Seite ihre neuen selbst genähten Vorhänge vor den Fenstern anbringen.

Das Bürgerhaus mit Turnhalle ist 1974 gebaut worden. Der TuS hat 2005 einen Betriebsführungsvertrag mit der Stadt geschlossen und im Laufe der Jahre immer wieder in die Sanierung investiert: Außenfassade gedämmt, die Glasbausteine in der Halle gegen Fenster mit Dreifachverglasung getauscht, Türen ersetzt, neue Stühle gekauft. Inzwischen ist Förderverein mit in den Vertrag eingestiegen.

Von Treeske Hönemann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sl4tkiqsl1lqcnfizj
Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe

Fotostrecke Seelze: Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe