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Stadt sucht weiterhin Container

Letter Stadt sucht weiterhin Container

Der erste Versuch ist fehlgeschlagen: Die Stadt bekommt keinen Container für das Georg-Büchner-Gymnasium. Auf die Ausschreibung hat es keine Reaktion gegeben. Damit muss sich die Schule weiter in Geduld üben.

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Das Georg-Büchner-Gymnasium in Letter braucht mehr Platz.

Quelle: Sarah Sauerbier

Letter. Eigentlich sollte der Container mit einem Klassenraum von 60 Quadratmetern Fläche zu Beginn des neuen Schuljahres auf dem Gelände des sogenannten Neubautrakts stehen. Das Gymnasium benötigt den Raum dringend, was der Stadt seit Monaten bekannt ist. Der neue Schulleiter Andreas Schmidt hat nun vorübergehend eine Klasse in einen Raum mit einer digitalen Tafel untergebracht, der eigentlich für den Projektunterricht vorgesehen ist.

Grund: „Die erste Ausschreibung ist erfolglos geblieben. Es sind keine Angebote eingegangen“, so Stadtsprecherin Martina Krapp. „Derzeit laufen noch weitere Anfragen und wir warten auf die Rückmeldungen.“ Die Stadt will den Container für zwei Jahre mieten. Veranschlagt waren 600 Euro je Monat. Dazu kommen einmalig für Anlieferung und Aufbau Kosten von rund 2000 Euro.

Container sind wegen des Zustroms an Flüchtlingen momentan knapp und nur für viel Geld zu bekommen. „Wir gehen momentan weiter davon aus, dass uns der zur Verfügung stehende Etat ausreicht“, glaubt Krapp aber dennoch.

Die Stadt hatte die Politik Anfang Mai darüber informiert, dass das Georg-Büchner-Gymnasium zu wenige Klassenräume hat. Der Container soll in einer Übergangszeit von zwei Jahren Abhilfe schaffen. In der Zwischenzeit ist die Errichtung eines Anbaus mit zwei Klassenräumen geplant.

Als sich herausstellte, dass die Stadt den Container nicht zu Schuljahresbeginn aufstellen kann, weil der Bauantrag noch nicht eingereicht war, gab es wütende Reaktionen von den Fraktionen SPD und Grüne. Dass Klassenräume fehlten, kritisierte die SPD, sei seit Anfang des Jahres bekannt. Die Grünen erwarten bei der Finanzierung, dass sich die Landeshauptstadt sowohl am Container als auch am Anbau beteiligt. Grund: Etwa zehn Prozent der rund 1300 Gymnasiasten kommen aus Ahlem.

Von Treeske Hönemann

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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