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Stadt vernichtet Unkraut mit heißem Dampf

Letter Stadt vernichtet Unkraut mit heißem Dampf

Statt flächendeckend Unkrautvernichtungsmittel einzusetzen oder Wildkräuter mühsam per Hand auszurupfen, setzt die Stadt seit einigen Wochen auf den Brüheffekt. Dabei wird Wasser stark erhitzt und mit einem 80 Zentimeter breiten Verteilgerät über das Unkraut gerollt, aus dessen Düsen 105 Grad Celsius heißer Dampf austritt.

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Hans-Jürgen Wieczorek rückt Unkraut mit kochend heißem Wasser zu Leibe.

Quelle: Tschörner

Seelze. „Für eine abschließende Beurteilung ist es noch zu früh“, sagt der stellvertretende Betriebshofleiter Johannes Tegtmeier. Nach Einsätzen in Seelze-Süd arbeitet Hans-Jürgen Wieczorek mit dem Gerät derzeit am Georg-Büchner-Gymnasium.

„Einfache Unkräuter sind relativ schnell zerstörbar“, beschreibt Tegtmeier die Wirkung des Wasserdampfes. Gras sei aber hartnäckiger. Nach vier bis fünf Anwendungen wachse aber nichts mehr. Dann reichten pro Jahr drei bis vier Behandlungen. Der Wassertank fasst 2000 Liter. „Das reicht für einen halben Tag“, sagt Tegtmeier. Montiert ist alles auf einem Minilaster mit 6,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Dank einer Wechselpritsche kann das Fahrzeug leicht umgerüstet werden, um im Sommer Bäume zu wässern und im Winter Salz zu streuen und Schnee zu räumen.

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Von Redakteur Thomas Tschörner

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