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Stadt fordert weiteren S-Bahn-Halt

Lohnde Stadt fordert weiteren S-Bahn-Halt

Ein Haltepunkt für die S-Bahn in Lohnde ist zumindest in den Bereich des Möglichen gerückt. Im Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2015 ist die S-Bahn-Station aufgenommen - unter der Voraussetzung, dass die Trasse ausgebaut wird.

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Die Stadt begrüßt einen weiteren S-Bahn-Halt in ihrem drittgrößten Stadtteil. 

Quelle: Julian Stratenschulte

Seelze. Zu Ortsbürgermeister Wilfried Nickels Wünschen für Lohnde zählt schon seit Jahren ein Haltepunkt für die S-Bahn, der schon einmal in Höhe des Friedhofs angedacht war. Anfang vergangenen Jahres hatten Verkehrsplaner für die S-Bahn-Linie 1 zwischen Hannover und Haste dann auch tatsächlich zwei neue Haltestellen für realistisch gehalten: Neben Lohnde ist auch ein Stopp in der Wunstorfer Barne-Siedlung vorgesehen. Im Entwurf des RROP hatte die Region angeregt, bei einem weiteren Streckenausbau zwischen Hannover und Haste auch einen Haltepunkt in Lohnde auf seine Machbarkeit zu prüfen.

Die Stadt begrüßt einen weiteren S-Bahn-Halt in ihrem drittgrößten Stadtteil. Deshalb regte sie in ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsprogramm an, das Vorbehaltsgebiet Bahnhof/Haltepunkt in der zeichnerischen Darstellung des Entwurfs zu ergänzen. Die Verwaltung verweist auf den Nahverkehrsplan aus dem Jahr 2014, der als Voraussetzung für einen Bahnhof in Lohnde den weiteren Streckenausbau genannt hatte. Wann diese Strecke tatsächlich ausgebaut wird, steht derzeit noch nicht fest.

Gleichzeitig fordert die Stadt, bei dem möglichen Ausbau der Eisenbahnstrecken Ruhrgebiet-Hannover-Berlin und Seelze-Minden die vorhandene Trasse zu favorisieren. Eine „trassenferne“ Lösung, die südöstlich von Dedensen verlaufen könnte, wird von der Obentrautstadt ausdrücklich abgelehnt. Die Bahn will die Strecke Ruhrgebiet-Hannover-Berlin für den Hochgeschwindigkeitsverkehr ausbauen, teilweise sind auch Neubauten vorgesehen. Dies gilt auch für die Eisenbahnstrecke Seelze-Minden, die ebenfalls modernisiert werden soll. Die Bahn verfolgt dabei das Ziel, Züge mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf eigenen Gleisen fahren zu lassen. Deshalb fordert die Verwaltung außerdem Lärmschutzmaßnahmen für die von einer höheren Zugfolge an der vorhandenen Trasse betroffenen Stadtteile.

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