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Stadt erwartet 222 Flüchtlinge

Seelze Stadt erwartet 222 Flüchtlinge

Die aktuellen Zahlen liegen vor: In den kommenden 18 Wochen muss die Stadt weitere 222 Flüchtlinge unterbringen. Bislang sind dafür 42 Wohnungen angemietet. Weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge sind in Planung.

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Aus ehemaligem Getränkemarkt in Lohnde wird Asylunterkunft.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Sie kommen unter anderem aus Montenegro, Syrien, Afghanistan, dem Kosovo, Serbien, Sudan und Eritrea und haben alle eins gemein: Die Suche nach einem neuen und friedlichen Zuhause. 172 Flüchtlinge aus genannten Ländern hat die Stadt bisher aufgenommen, doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Allein bis Ende Januar 2016 erwartet Seelze noch 222 Neuankömmlinge.

Um deren Unterbringung zu gewährleisten, sucht die Stadt weiter Vermieter, die Wohnraum zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung stellen können. Auch wenn die drei Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge derzeit komplett ausgelastet sind, bleibt die Verwaltung zuversichtlich. „Wir verfügen über weitere Wohnoptionen, in denen ungefähr 170 Flüchtlinge untergebracht werden können“, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. Mobile Lösungen seien hierbei noch nicht mit einbezogen. Vielmehr handele es sich dabei um zusätzliche Wohnungen, für die jetzt Mietverträge abgeschlossen werden sollen. Auch werden in den städtischen Unterkünften immer wieder Plätze frei. Zudem stehe die Stadt in Kontakt mit Anbietern mobiler Wohnmodule, um diese dann kurzfristig für Flüchtlinge anmieten zu können. Geprüft werden auch leer stehende Gewerbeimmobilien, die Plätze in einer höheren Anzahl für die Unterbringung von Flüchtlingen bieten. Damit solle verhindert werden, dass zum Beispiel Turn- oder Mehrzweckhallen für die Unterbringung der Flüchtlinge in Anspruch genommen werden müssen. Voran geht es auch bei den beiden geplanten Flüchtlingsunterkünften an der Uferstraße in Letter und in dem ehemaligen Getränkemarkt an der Calenberger Straße in Lohnde. Für beide Projekte lägen die Bauunterlagen vor, deren Prüfung in Kürze abgeschlossen sein wird.

In Letter plant ein Investor den Neubau eines Mehrfamilienhauses, in dem 25 Menschen Zuflucht finden können. In Lohnde sollen auf 480 Quadratmetern sechs Wohnungen mit Platz für 30 Flüchtlinge entstehen. Hauseigentümer, die Wohnungen zur Vermietung anbieten möchten, können sich unter Telefon (0 51 37) 82 83 24 an Bernd Rutsch im Rathaus wenden.

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