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Stadt sichert sich Flächen für neue Grundschulen

Seelze Stadt sichert sich Flächen für neue Grundschulen

Der Ausbau der Schullandschaft in Seelze geht voran: Der Rat hat die Verwaltung damit beauftragt, sich die Grundstücksflächen in Harenberg und Seelze-Süd zu sichern. Hier sollen bis zum Schuljahr 2021/22 zwei neue Ganztagsgrundschulen entstehen.

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Am nordwestlichen Ortsrand von Harenberg (links), soll die neue Grundschule gebaut werden.

Quelle: Patricia Chadde

Seelze.  Der Ausbau der Schullandschaft in Seelze geht voran: Der Rat hat die Verwaltung damit beauftragt, sich die Grundstücksflächen in Harenberg und Seelze-Süd zu sichern. Hier sollen bis zum Schuljahr 2021/22 zwei neue Ganztagsgrundschulen entstehen. Um den steigenden Schülerzahlen gerecht werden zu können, wird vor allem in den Ausbau der Grundschulen investiert: Die Regenbogenschule in der Humboldtstraße wird für knapp 6 Millionen Euro zu einer offenen Ganztagsschule umgebaut, der Ausbau der Brüder-Grimm-Schule in Letter hat bereits begonnen. Im September ging zudem die neue IGS an den Start.

„Wir sind dabei, die Schullandschaft mit erheblichen finanziellen Aufwand zu erweitern“, sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn. Er rechnet damit, dass der Aus- und Neubau von Schulgebäuden die Stadt in den kommenden Jahren 50 bis 70 Millionen Euro kosten wird. 

Schule auf 13.000 Quadratmetern

Die neue Grundschule in Harenberg entsteht an der Ortsausfahrt Richtung Döteberg. Die Grundstücksgröße beträgt maximal 13.000 Quadratmeter. Diese Fläche decke den Raumbedarf einer Ganztagsschule, heißt es in dem Beschluss. Das heißt, dass Platz für eine Mehrzweckhalle, für ein großzügiges Außengelände und für Stellplätze eingerechtet wird. Ebenfalls eingeplant sind Räume für die Betreuung von Schülern mit einem Handicap. 

nach der Wohnbebauung folgt eine Ausgleichsfläche (vorne links), dahinter liegt das Grundstück für die zukünftige Grundschule von Seelze-Süd

nach der Wohnbebauung folgt eine Ausgleichsfläche (vorne links), dahinter liegt das Grundstück für die zukünftige Grundschule von Seelze-Süd.

Quelle: Patricia Chadde

 Nachdem für die Grundschule in Seelze-Süd zunächst eine Fläche östlich des Kirchbuschwegs in Betracht gezogen wurde, soll nun ebenfalls auf maximal 13.000 Quadratmetern am Westrand der Straße „An den Grachten“ gebaut werden. Zunächst war es ein entscheidendes Kriterium gewesen, dass die Schule für Schüler aus Harenberg und Velber gut erreichbar ist – da jetzt auch in Harenberg gebaut wird, wurde der Standort noch einmal verlegt. 

Drei Klassen pro Jahrgang

Sowohl die neue Ganztagsgrundschule in Harenberg als auch die Ganztagsgrundschule in Seelze-Süd werden dreizügig. Zusammen mit der dann dreizügigen Regenbogenschule habe man dann in Seelze neun Klassen pro Jahrgang. „Das ist die Zügigkeit, die wir brauchen, um alle Schüler beschulen zu können“, sagte Schallhorn. 

Für Harenberg rechnet man bis 2025 mit einem Anstieg von 12 Schülern pro Jahrgang, in Seelze-Süd kommen 26 dazu. Eingeschlossen seien dabei auch die Schüler aus Velber und Letter-Süd, die bislang noch die Grundschule in Hannover-Ahlem besuchten, sagte Schallhorn. Zudem kämen durch einen vierten Bauabschnitt in Seelze-Süd weitere Kinder dazu. Die Verwaltung hofft, dass die Schulen zum Schuljahr 2021/22 an den Start gehen können.

Für die Erweiterung der Brüder-Grimm-Schule in Letter hat der Bürgermeister ehrgeizige Ziele. „Wir kommen gut voran“, sagte Schallhorn und kündigte einen Abschluss der Bauarbeiten bis Ende 2018 an. „Damit wären wir noch vor dem Zeitplan fertig.“ 

Von Linda Tonn

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