Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Stadt erinnert an höhere Steuern

Seelze Stadt erinnert an höhere Steuern

Die Stadt weist darauf hin, dass der Rat die Erhöhung von Grundsteuer A und B ebenso beschlossen hat wie höhere Gewerbe-, Vergnügungs- und Hundesteuer. Einige Bürger haben aber ihre Daueraufträge noch nicht angepasst.

Voriger Artikel
140 Teilnehmer des Großprojekts LebensZeit treffen sich zum ersten Mal
Nächster Artikel
CDU will Ruhe in Schulpolitik

Leo Lausemaus füllt den Alten Krug

Quelle: Remmer

Seelze. Mit den vom Rat Ende vergangenen Jahres beschlossenen Steuererhöhungen will die Stadt ihre Einnahmen verbessern. Dies war einer der Bausteine von diversen Konsolidierungsmaßnahmen, um in den Genuss der sogenannten Stabilisierungshilfe zu gelangen. Dabei gibt das Land der finanzschwachen Stadt einen Betrag von 22,38 Millionen Euro. Damit sollen Seelzes Kassenkredite - vergleichbar dem Dispo eines Girokontos - von derzeit rund 42 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro verringert werden.

Eine Bedingung war aber, dass die Stadt selbst einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Einnahmen oder Einsparungen mit einem Volumen von 3 Millionen Euro leistet. Der größte Teil, mehr als 2 Millionen Euro, wurde mit diversen Steuererhöhungen erreicht. So steigen die Grundsteuerarten A und B in diesem Jahr auf 550 Punkte, ab 2018 auf 600 Punkte. Die Stadt erwartet dadurch Mehreinnahmen von 16 000 Euro und 780 000 Euro im Jahr 2016. Ab 2018 sollen es dann Mehreinnahmen von 29 800 Euro und 1,431 Millionen Euro sein.

Diese Erhöhung hat aber offenbar noch nicht jeder Seelzer realisiert. Erster Fälligkeitstermin für die neu berechneten Beträge im Bereich Grund- und Hundesteuer sei Mitte Februar gewesen, teilt die Stadtverwaltung mit. „Nach Eingang der ersten Zahlungen haben wir bemerkt, dass die Daueraufträge zum Teil nicht aktualisiert worden sind“, sagt Susanne Grote, Leiterin der Abteilung für Finanzen im Rathaus. Grote appelliert an die Bürger, ihre Zahlungen den aktuellen Bescheiden anzupassen.

„Sollten die fehlenden Zahlungen nicht in Kürze beglichen sein, wird ein Mahnverfahren in Gang gesetzt, das wiederum Kosten für den Steuerschuldner nach sich zieht“, erklärt die Abteilungsleiterin. Daran habe die Stadtverwaltung jedoch „überhaupt kein Interesse“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6qdzvwwzcg2et5b8n4u
Erlebe die Pferde in Döteberg

Fotostrecke Seelze: Erlebe die Pferde in Döteberg