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Stadt investiert 240 000 Euro in Kanalsanierung

Letter Stadt investiert 240 000 Euro in Kanalsanierung

Derzeit läuft der dritte Abschnitt der Kanalsanierung in Letter. Gearbeitet wird an den Schmutzwasserkanälen in acht Straßen. Die Stadt investiert insgesamt 240 000 Euro.

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Der dritte Bauabschnitt der Kanalsanierung in Letter in im Gang. Die Stadt lässt sich die Arbeiten in acht Straßen 240000 Euro kosten.

Quelle: Symbolbild

Seelze. In dem Bauabschnitt werden 1320 Meter Mischwasserkanäle durch sogenannte Schlauchliner saniert, wie Stadtsprecherin Martina Krapp erläutert. Dabei wird ein in einem speziellen Harz getränkter Gewebeschlauch in das schadhafte Rohr eingezogen und härtet dort zu einem neuen „Rohr im Rohr“ aus. Gearbeitet wird in den Straßen Im Winkel, Hirtenweg, Ludwig-Jahn-Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße, Berliner Straße, Wilkeningstraße, Thomastraße und In der Masch.

Bevor der Linerbau beginnt, werden die Kanäle gereinigt und mit Kameras auf Schäden untersucht. Anschließend beseitigt ein Roboter die Abflusshindernisse in den Rohren, etwa indem er mit einer kleinen Fräse eingewachsene Wurzeln entfernt. Dann wird der Liner eingebaut: Das Material wird mit Druck an die Rohrwandung gepresst, mit einem technischen Verfahren ausgehärtet und auf Dichtigkeit überprüft.

Anfang Januar sollen die Abläufe an die Hausanschlüsse angebunden werden. Die Anwohner würden von der ausführenden Firma rechtzeitig informiert, teilt Krapp mit. „Das ist noch nicht der letzte Abschnitt“, betont die Stadtsprecherin. Die Stadt stelle jährlich eine bestimmte Summe für die Sanierung der Kanalisation zur Verfügung.

In Letter sind seit 2012 bereits zwei Abschnitte bearbeitet worden. Die bisherigen Investitionen beziffert die Verwaltung auf zusammen rund 230 000 Euro. „Wir arbeiten uns Schritt für Schritt vor“, sagt Krapp. Wo immer möglich, werde das Schlauchliner-Verfahren angewendet. Denn damit gebe es weniger offene Baugruben, die Anwohner würden nicht so stark belastet.

Über das marode Kanalnetz in Letter wurde jahrelang diskutiert. Im Jahr 2010 begannen dann die Vorarbeiten, bei denen mit speziellen Kameras eine Bestandsaufnahme gemacht wurde. Bürgermeister Detlef Schallhorn bedauerte 2012, dass die Stadt nicht genügend Geld habe. So würden nur die dringendsten Fälle erledigt.

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