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Stadt lässt Einstiegsschleuse an Bushaltestelle des Gymnasiums errichten

Mehr Sicherheit für Schüler Stadt lässt Einstiegsschleuse an Bushaltestelle des Gymnasiums errichten

Gedränge und Chaos sollen ein Ende haben: Die Stadt lässt die Bushaltestelle am Gymnasium umbauen und investiert auch in anderen Stadtteilen Geld.

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Bisher gab es viel Gedränge. Künftig soll an der Bushaltestelle des Gymnasiums in Letter mehr Ordnung herrschen.

Quelle: Ralf Heußinger (Archiv)

Seelze. Etwa 200 Schüler steigen am Georg-Büchner-Gymnasium nach Schulschluss in den Bus. Ab dem neuen Schuljahr soll dies geordneter ablaufen: In Absprache mit der Schule lässt die Stadt dort nicht nur die Wartefläche vergrößern, sondern richtet auch eine sogenannte Einstiegsschleuse ein. Diese etwa 25 Meter lange Absperrung soll die Schülermassen kanalisieren, sodass die Jugendlichen sicherer in die Busse gelangen können.

Zu Unfällen ist es beim Gedränge vor den Bussen bisher nicht gekommen. Wer im Fall eines Schadens haften müsste, kommt laut Stadtsprecherin Martina Krapp auf den konkreten Einzelfall an.

An der Regenbogenschule hat die Verwaltung mit einer Schleuse offenbar gute Erfahrungen gemacht. „Da hat sich dieses Einstiegskonzept bewährt“, sagte Krapp.

Mehr Schutz vor Regen und Wind bieten den etwa 390 Fahrgästen, die täglich am Hirtenweg in die Linien 700 oder 574 einsteigen, zudem neue Wartehäuschen – auch an der Haltestelle zwischen Schul- und Ludwig-Jahn-Straße. Anwohner und Schüler hatten sich in der Vergangenheit darüber beschwert, dass sie beim Warten auf den Bus keinen Schutz vor Wind und Wetter finden können.

Möglich macht den Umbau ein Förderprogramm der Landesnahverkehrsgesellschaft, die 75 Prozent der Kosten von 67.000 Euro übernimmt. Die übrigen rund 16.000 Euro muss die Stadt bezahlen. Etwa 280.000 Euro erhofft sich die Stadtverwaltung aus demselben Fördertopf für den Umbau des Bahnhofsvorplatzes. Der Antrag ist laut Krapp gestellt.

Auch weitere Bushaltestellen werden modernisiert: In Gümmer wird ein Wartehäuschen errichtet, ebenso am Immengarten und in Harenberg an der Seelzer Straße. Ersatz gibt es auch für das in die Jahre gekommene Wartehäuschen am Denkmal in Kirchwehren. Auch die Warteflächen werden in Velber, Harenberg und Gümmer vergrößert.

Das Förderprogramm läuft laut Krapp noch bis zum Jahr 2014. Weitere Modernisierungen von Haltestellen im Seelzer Stadtgebiet seien deshalb eventuell möglich.

Ralf Heußinger

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