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Bauantrag für die Brüder-Grimm-Schule ist gestellt

Seelze Bauantrag für die Brüder-Grimm-Schule ist gestellt

Die Stadt hat den Antrag für den Neubau der Brüder-Grimm-Schule eingereicht. Sie investiert rund 12,6 Millionen Euro. Erster Spatenstich wird im März 2017 sein. Das Projekt ist in zwei Bauabschnitte geteilt. Komplett bezugsfertig ist die neue Schule wohl erst 2019.

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Der Bauantrag in mehrfacher Ausfertigung für die Behöden.

Quelle: Treeske Hönemann

Letter. "Was für ein schöner Anlass", sagt Erster Stadtrat Karsten Balzer am Mittwoch im Rathaus, bevor er den Bauantrag für das rund 12,6 Millionen Euro teure Projekt unterschreibt. Es ist mit Abstand das größte Bauvorhaben der Stadt seit  15 Jahren. Es wird von der KFW-Bank gefördert. "Wir haben die Zusage von mehr als elf Millionen Euro. Wir können das Geld zu einem extrem günstigen Zinssatz von 0,05 Prozent aufnehmen. Außerdem erhalten wir einen Tilgungszuschuss von 50 Euro je Quadratmeter. Da zahlt sich aus, dass wir nach einem höheren Energiestandard bauen", sagte Balzer.

Der Bauantrag passt in zwei Aktenordner. Gleich in fünffacher Form waren die Ordner vor Balzer aufgereiht - für jede Fachbehörde ein Doppelordner. Einer geht an die eigene Bauaufsicht im Rathaus. Mit einer Genehmigung rechnet Balzer Ende Oktober, Anfang November. "Alles ist so gut wie möglich vorbereitet worden. Aber die Statikerin hat noch nicht alle Unterlagen einreichen können", sagt Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer. Sie und Holger Zitting von der städtischen Gebäudewirtschaft leiten das Bauprojekt. Legt die Genehmigung vor, muss die Stadt die Gewerke europaweit ausschreiben. Im März könnte der erste Spatenstich in Letter erfolgen.

Die vierzügige Ganztagsschule Brüder Grimm wird auf dem derzeitigen Schulgrundstück und auf dem von der Stadt erworbenen Bodelschwinghhaus der Kirchengemeinde St. Michael in Letter errichtet. Die Gebäudefläche hat 4567 Quadratmeter. Die Schule besteht aus 16 Klassenzimmern, zusätzlich acht Gruppenräume, vier Differenzierungsräume für einzelne Schüler oder Gruppen, ein Musikraum, ein Kunst- und Textilraum, ein Werkraum, ein Informatikraum, ein Religions- und Medienraum und eine Lehrküche. Dazu gibt es Räume für die Sprachförderung, für die Ganztagsbetreuung und einen Verwaltungsbereich. Kernstück ist ein Foyer: Es ist sowohl Eingangsbereich als auch Mensa und kann mit einer Bühne zum Theater- oder Konzertraum werden. 

Schulleiterin Betty Ahrens war bei allen Planungsabschnitten dabei und hat mitgeredet. "Wir werden uns im Neubau sehr, sehr wohlfühlen. Er erfüllt alle Anforderungen an den Rahmen für einen modernen Unterricht." Besonders erfreuen Ahrens vier Cluster - für jeden Jahrgang eines. Dabei handelt es sich um vier Klassenräume, die miteinander verknüpft sind. Eine Wand besteht jeweils aus Glas. Es gibt Lerninseln vor jedem Raum. Möglich ist jahrgangsübergreifender Unterricht oder Arbeit in Lerngruppen. 

Die Bauzeit wird für die Schüler und Lehrer stressig. Es gibt keinen Schulhof mehr. Dort stehen der Kran und die Baumaterialien. Die Stadt wird zunächst das Bodelschwinghhaus abreißen. Auf das Grundstück passt der größte Teil des Neubaus. In den Sommerferien 2018 wird die Schule dann in den Neubau umziehen. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird der bisherige Mitteltrakt der Grundschule abgerissen, um Platz zu schaffen für die sogenannte Spange: Der zweite Teil des Neubaus unter anderem mit dem Werkraum, der an Turnhalle und Seniorentagesstätte grenzt. Der sogenannte Altbau der Schule wird erst einmal nicht angetastet und wird leerstehen. 

Die Architekten Bastian Herbst und Frank Schaper vom Planungsbüro ARGE 21 aus Halberstadt sowie der Landschaftsplaner Walter Jöris vom Büro Grün haben ihr Konzept gestern im Rathaus noch einmal vorgestellt. Der Neubau der Schule ist notwendig, weil die Stadt damit erst die Voraussetzungen für den Ganztagsbetrieb schafft.

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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