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Stadt setzt auf den Brüheffekt

Seelze Stadt setzt auf den Brüheffekt

Unkraut zwischen Granitsteinen zupfen – das war gestern. Heute werden störende Pflanzen verbrüht. Kochendes Wasser zerstört ihre Zellstruktur, jeder Vorgang schwächt das Wildkraut mehr, am Ende wächst es nicht mehr.

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Stadtmitarbeiter Hans-Jürgen Wieczorek probiert das neue Gerät auf dem Betriebshof aus. Es wird über das Wildkraut gerollt. Aus seinen Düsen tritt 110 Grad Celsius heißes Wasser aus.

Quelle: Treeske Hönemann

Seelze. Diese feine Methode hat sich Heinz Kersten von der Firma Geysir in der Nähe von Magdeburg ausgedacht. Der Mann ist von Beruf Landwirt und hat etwas gegen Pestizide im Trinkwasser. Die Mitarbeiter des Seelzer Betriebshofs haben seit Kurzem ein Geysir-Heißdampfgerät und sammeln damit ihre Erfahrungen.

Die Stadt hat die Zutaten für die thermische Flächenreinigung für rund 20.000 Euro gekauft und übernimmt damit eine Vorreiterrolle. Erst sieben Geräte hat die Firma Geysir verkauft. Betriebshof-Schlosser Karsten Gerlof hat den Wassertank mit 2000 Litern und den Brenner auf einen Pritschenwagen montiert. Das eigentliche Brühgerät hängt an einem langen Schlauch. Es wird über das Unkraut gerollt. Aus den Düsen tritt 110 Grad Celsius heißes Wasser.

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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