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Stadt will Flüchtlinge besser integrieren

Seelze Stadt will Flüchtlinge besser integrieren

Zur besseren Integration von Flüchtlingen ordnet die Stadt ihre Gremien neu. Sie stärk den Arbeitskreis Integration. Die Mitglieder sollen frühzeitig Probleme benennen und Lösungen suchen. Vom Arbeitskreis unabhängig agieren die 24 Integrationslotsen.

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Die Stadt Seelze will die Integration von Flüchtlingen verbessern.

Quelle: Julian Stratenschulte / Symbolbild

Seelze. Bislang waren die Übergänge fließend, die Aufgaben vermischten sich. Die Mitglieder beider Gremien zugleich kümmerten sich vorrangig um die Hilfe in Einzelfällen. Ab Oktober gibt es eine strikte Trennung. Die Lotsen bilden eine eigenständige Unterstützergruppe. Sie helfen in Einzelfällen und beteiligen sich an Projekten. Die Mitglieder bilden Gruppen, die sich auf die Bereiche Wohnen, Gesundheit, Einkaufen, Bildung spezialisieren. Die Lotsen gehen auch auf Bürger zu, die Flüchtlingen helfen wollen.

Dem Arbeitskreis Integration kommt bei der Neustrukturierung eine wichtige Aufgabe zu. Er soll die Integration der Migranten auf gesellschaftlicher Ebene abfedern. Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus Vertretern von Politik, Kirche, Stadtverwaltung und Polizei. Hinzu kommen Vertreter der stärksten Nationalitäten in Seelze Türken, Polen und Russen sowie Bürger, die gut Arabisch, Persisch und Serbo-Kroatisch sprechen.

Die konstituierende Sitzung soll im Oktober sein. Der Arbeitskreis wählt eine Geschäftsführung und legt seine Ziele fest. Das Miteinander der Kulturen soll gefördert werden. Der Arbeitskreis soll auf eine soziale Balance achten. Er soll sich dafür einsetzen, dass die Bürger die Migranten respektvoll und wertschätzend behandeln. Und er soll die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt ausbauen.

Im Grunde soll das Gremium Probleme in der Integration beizeiten erkennen, benennen und nach Lösungen suchen. Der Blick richtet sich auf alle Bereiche - von der Arbeitssituation bis zur Freizeitgestaltung. Betreut wird der Arbeitskreis von der Integrationsbeauftragten der Stadt, Maria Baumeister. Treffen soll es im Abstand von zwei bis drei Monaten im Rathaus Seelze geben.

Von Treeske Hönemann

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