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Seelze-Süd: Stadt will vierten Bauabschnitt

Seelze Seelze-Süd: Stadt will vierten Bauabschnitt

Die Stadtverwaltung will die Planung für einen vierten Bauabschnitt in Seelze-Süd weiter vorantreiben. Auch im Zusammenhang mit der Bahntrasse müsse ein Zeichen gesetzt werden, sagte Bürgermeister Detlef Schallhorn. Eine positive Zwischenbilanz zieht die Stadt bei der Vermarktung von Gewerbeflächen.

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Die Stadt will die erfolgreiche Entwicklung von Seelze-Süd fortsetzen.

Quelle: Rebecca Hürter

Seelze. "Die Entwicklung soll weiter gehen", sagte der Bürgermeister. Eine Bahntrasse durch Seelzes Süden, wie sie durch den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 ins Gespräch gebracht worden war, könne die Stadt nicht gebrauchen. Aktuell sind im ersten Teil des dritten Bauabschnitts von Seelze-Süd die meisten Häuser bereits gebaut, für den zweiten Teil sei mit den Erschließungsarbeiten begonnen worden. Schallhorn rechnet damit, dass die Häuser dann 2017/2018 fertig sein werden. Insgesamt umfasse der dritte Bauabschnitt 125 Grundstücke. Die Stadt erwartet bis zu 500 Neubürger. Weil die Vermarktung gut gelaufen sei und es inzwischen eine Warteliste für Interessenten gebe, sei die Planung des vierten Bauabschnitts sinnvoll.

Das erfolgreiche Neubaugebiet Seelze-Süd schlägt sich im aktuellen Standortprofil der Region Hannover nieder, das der Stadt eine überaus positive Entwicklung im Vergleich mit anderen Städten der Region bescheinigt. In den vergangenen Jahren habe Seelze Zuwachsraten bei der Einwohnerentwicklung gehabt, die gut 100 Prozent höher lägen als der Regionsdurchschnitt ohne die Landeshauptstadt Hannover, erklärt Stadtsprecherin Andrea Kaemmerer. So sei von 2011 bis 2015 Seelzes Einwohnerzahl um 1141 oder 3,6 Prozent gestiegen, während der Durchschnitt in der Region bei 1,7 Prozent liege. Ein stärkeres Wachstum habe nur Hannover mit 3,9 Prozent in diesem Zeitraum erzielt.

Mit dem positiven Trend sei nicht nur ein ebenfalls überdurchschnittlicher Anstieg bei der Anzahl der Wohnhäuser und Wohnungen verbunden gewesen, sagte Kaemmerer. Auch der Einzelhandelsindex habe sich verbessert. Inzwischen würden 64,6 Cent eines jeden Euro in der Stadt ausgegeben. Im Jahr 2010 habe dieser Index noch bei 54,7 gelegen. Dies mache deutlich, dass die Anstrengungen von Stadt und Handel und Gewerbe in Seelze (HGS) zur Erhöhung der Standortqualität Erfolg zeigten.

Zufriedenstellend sei auch der Verkauf von Gewerbeflächen: Mit sieben im vergangenen Jahr veräußerten Grundstücken liege Seelze gemeinsam mit Isernhagen an dritter Stelle in der Region.  Insgesamt seien dabei 2,4 Hektar Gewerbeflächen verkauft worden, was im Regionsvergleich gemeinsam mit Burgdorf das viertbeste Ergebnis darstelle.

Von Thomas Tschörner

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