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Streifen für Radfahrer ist noch nicht markiert

Velber Streifen für Radfahrer ist noch nicht markiert

Die Markierung für Radfahrer auf der nördlichen Seite des Stadtweges fehlt nach wie vor. Velbers Ortsbürgermeister Erhard Klein ist enttäuscht, dass nichts passiert ist.

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Velbers Ortsbürgermeister ist mit seinem Rad auf dem Stadtweg unterwegs, eine Markierung fehlt auf seiner Seite noch.

Quelle: Thomas Tschörner

Velber. Die Diskussion um den sogenannten Radfahrer-Schutzstreifen kann Klein bis Ende 2012 zurückverfolgen. Damals hatte der Ortsrat die Markierung am nördlichen Rand des Stadtweges gefordert, um für mehr Sicherheit für Radfahrer zu sorgen. „Die Stadtverwaltung hatte dies da aber noch mit dem Hinweis abgelehnt, dass 20 Zentimeter Fahrbahnbreite fehlten.“ Er habe deshalb Rücksprache mit dem Landesamt für Straßenbau gehalten. Mit dem Ergebnis, dass es an 20 Zentimetern nicht liegen solle.

Die Verwaltung lehnte den Ortsratsvorschlag dennoch ab. Bei der Aufstellung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) kam auch wieder der Stadtweg ins Gespräch. Den Planern schwebte ein Ausbau für rund 450 000 Euro vor. Von dem Geld waren 205 000 Euro für die Verbreiterung des südlichen Fuß- und Radweges vorgesehen. „Wir wussten, dass die Stadt dieses Geld nicht hat“, sagt Klein. Deshalb habe sich der Ortsrat erneut für den Schutzstreifen stark gemacht, der mit lediglich 5000 Euro zu Buche schlagen und der Stadt somit eine Ersparnis von 200 000 Euro bescheren würde. Diesmal ließ sich die Verwaltung überzeugen, der Vorschlag aus Velber wurde im Februar 2014 in den VEP aufgenommen.

Dennoch sei die Idee im vergangenen Jahr nicht mehr umgesetzt worden. Was Klein besonders empört ist die Tatsache, dass die Verwaltung im März erklärt hatte, mehr für die Sicherheit von Radfahrern tun zu wollen - unter anderem mit der Markierung am Stadtweg. Damit habe sie sich mit fremden Federn geschmückt. „Das habe ich damals als Geplänkel im Bürgermeisterwahlkampf gesehen.“ Viel schlimmer sei, dass trotzdem noch nichts passiert sei.

Dies wird sich demnächst ändern. Stadtsprecherin Martina Krapp sagte auf Anfrage, dass die Arbeiten in den nächsten zwei bis drei Wochen erledigt werden.

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