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Viele Jungen wollen Polizist werden

Seelze Viele Jungen wollen Polizist werden

Die meisten Jungen der Klassen 7 bis 10 wollen Soldat, Kfz-Mechaniker oder Polizist werden. Das ist kein Klischee, sondern Fakt, was die Anmeldungen beim Tag der Berufe im Schulzentrum anging.

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Polizeihauptkommissar Helge Bönisch erläutert interessierten Schülern beim Tag der Berufe in der Humboldtschule, wie fortschrittlich die Polizei ausgestattet ist.

Quelle: Christina Lange

Seelze. Rund 350 Schüler lernten, welche Perspektiven es beispielsweise für Altenpfleger, Physiotherapeuten oder eben Polizisten gibt. Organisiert wurde der Tag der Berufe schon zum fünften Mal von der Wirtschaftsförderung. „Er soll in erster Linie dazu dienen, dass Betriebe für sich werben können“, erläutert Sebastian Knebel.

Rund 30 Unternehmen vom Optiker bis zum Autohändler präsentierten in kurzen Vorträgen ihre Berufe und – für die Schüler besonders interessant – Möglichkeiten für Praktika und Ausbildungen. Dabei wurde es sehr konkret: Die Betriebe gaben Kontaktdaten weiter, damit sich die Schüler später mit Bewerbungsmappen melden können. Helge Bönisch und Lucie Kessler von der Polizei sahen sich mit vielseitigen Fragen konfrontiert. Die interessierten Schüler wollten unter anderem wissen, ob ein Polizist auch ein Piercing im Gesicht haben darf, ob er sein Handy privat nutzen kann während des Dienstes – und ob man im ersten Ausbildungsjahr bei der Polizei schon zu spannenden Einsätzen geschickt wird.

Beteiligt am Tag der Berufe, der alle zwei Jahre stattfindet, waren neben der Humboldtschule auch die Geschwister-Scholl- und die Anne-Frank-Schule. „Wir wollen zeigen, dass zu jedem Schulabschluss ein Beruf passt. Die Betriebe bekommen ganz konkret die Möglichkeit, sich um Nachwuchs zu kümmern“, so Knebel für die Wirtschaftsförderung. Nachdem jeder Schüler drei Favoriten gewählt hatte, begann die Verteilung auf die unterschiedlichen Vorträge in der Humboldtschule.

Während etwa in dem Raum, in dem die Bundeswehr ihre Jobperspektiven präsentierte, kein Platz frei blieb, meldeten sich für andere Berufe nur sieben Schüler. „Zwar gibt es typische Männer- oder auch Frauenberufe, aber immer gibt es auch Ausnahmen vom Erwarteten, was die Anmeldungen angeht“, so Knebel. So war dieses Jahr die Liste der Schüler, die sich für den Beruf des Erziehers interessierten, besonders lang – und vornehmlich von männlichen Interessenten belegt. Neben der Stadt Seelze und der Region Hannover war auch die Seelzer Lebenshilfe beim Tag der Berufe präsent. Sie stellte den Beruf des Tischlers vor.

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Von Redakteur Christina Lange

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