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Technisches Verständnis ist gefragt

Seelze Technisches Verständnis ist gefragt

Die vier mobilen Hausmeister der Stadt Seelze betreuen insgesamt 120 Einrichtungen, von denen 55 Gebäude ständig angefahren werden müssen. „Zu den anderen kommen wir nach Bedarf“, sagt Andreas Seydel, der einer der vier Hausmeister ist.

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Hausmeister Andreas Seydel überprüft die Heizungsanlage in der Kindertagesstätte Seelze-Süd.

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Das Klischee des Mannes im grauen Kittel, der den Nachschub an Toilettenpapier sichert und mal eine Glühlampe auswechselt, sei nicht mehr zutreffend, sagt Stadtsprecherin Martina Krapp. Die Aufgaben seien deutlich vielfältiger. „Hausmeister hört sich ein wenig altbacken an, Haustechniker trifft es mehr“, ergänzt Seydel. Ohne eine berufliche Qualifikation ginge gar nichts. Seydel selbst ist gelernter Elektriker, seine Kollen Gas- und Wasserinstallateure und Maler. Diese unterschiedlichen Berufe seien von Vorteil: „Man hilft sich gegenseitig.“

Die Bereitschaft, sich ständig mit Neuheiten zu beschäftigen, gehört dazu, sagt Seydel, der für Seelze-Süd, Velber sowie die Obdachlosenunterkünfte an der Almhorster Straße in Seelze und der Lange-Feld-Straße in Letter zuständig ist. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Überwachung der Heizungsanlage in der Kindertagesstätte Seelze-Süd, die mit einer Solaranlage und Holzpellets betrieben wird. Die Heizkörper sorgen nicht mehr über einen Wasserkreislauf, sondern mit warmer Luft für die gewünschte Temperatur. Die Anlage, die einen größeren Raum beansprucht, sei das modernste, was derzeit zu haben sei. Beschreibungen und Dokumentationen füllen mehrere Aktenordner. Die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren im Rathaus sei entscheidend, damit im Zweifelsfall schnell reagiert werden könne.

Neben den hochtechnischen Aufgaben gebe es aber auch viel Kleinkram zu erledigen. „Gerade in Grundschulen und Kindergärten ist eigentlich immer was zu tun“, sagt Seydel, der in seinem Wagen eine Grundausstattung von Werkzeug und Kleinteilen dabei hat. Kinder unter zehn Jahren zerlegten schon mal einen Stuhl oder Tisch.

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Von Redakteur Thomas Tschörner

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