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In der Gemeinschaft etwas Gutes tun

Seelze In der Gemeinschaft etwas Gutes tun

Einen Großteil seiner freien Zeit investiert Thomas Brier in Ehrenämter: 33 Jahre arbeitet er schon für die Freiwillige Feuerwehr. Seit 2006 ist er stellvertretender Ortsbrandmeister und Stadtsicherheitsbeauftragter. Als Ehrenbeamter der Stadt ist er zudem für die Feld- und Forstaufsicht zuständig.

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Seit 33 Jahren engagiert sich Thomas Brier für die Ortsfeuerwehr in Lathweren

Quelle: Rebecca Hürter

Lathwehren. "Die Feuerwehr ist ein wesentlicher Bestandteil in meinem Leben", sagt Thomas Brier. Das Gemeinschaftsgefühl, das Interesse an Technik und das Gefühl, anderen helfen zu können, machen für ihn seinen Einsatz aus. Schon als Kind hat Brier seinen Vater, der Gruppenführer in Lathwehren war, gern zur Feuerwehr begleitet. 1983 musste er dann endlich nicht mehr nur zuschauen: "Als wir 16 waren, sind wir sofort in die Feuerwehr eingetreten", erinnert sich Brier. Gemeinsam mit seinen Freunden Rolf Hennies und Maik Rückwardt musste er so lange warten, weil es noch keine Jugendfeuerwehr in Lathweren gab. Alle drei sind der Feuerwehr und ihrem ehrenamtlichen Einsatz treu geblieben: Hennies ist Ortsbrandmeister, Rückwardt Stadtjugendfeuerwehrwart und Ortsbürgermeister in Lathwehren.

Die Teilnahme an offiziellen Anlässen, die Einsatzleitung, die Unterstützung der Ausbildung und Verwaltungstätigkeiten gehören heute zu Briers Aufgaben als stellvertretender Ortsbrandmeister. Als Stadtsicherheitsbeauftragter ist er beratend in den Ortsfeuerwehren tätig: Beispielsweise gibt er Sicherheitsvorschriften weiter und schult die Ortssicherheitsbeauftragten. Von 2008 bis 2014 war er zudem für die Ausbildung an der Motorsäge zuständig. "Die Motorsäge ist ein hochgefährliches Gerät", so Brier. Sie darf nur nach einer ausführlichen Schulung eingesetzt werden.

Neben seiner Arbeit für die Feuerwehr investiert Brier auch viel Zeit als Ehrenbeamter der Stadt im Bereich der Feld- und Forstaufsicht. Auf dem Fahrrad ist er regelmäßig mit seinem Beagle Hardy in Lathwehren, Almhorst, Kirchwehren und Dedensen unterwegs. Dort schaut er nach, dass alles seinen geregelten Gang geht. "Der Hund kriegt Bewegung und für mich ist der Einsatz ein guter Ausgleich zum Berufsleben", meint Brier. Als Finanzbeamter im öffentlichen Dienst sitze er viel im Büro. Nach der Arbeit tue die frische Luft besonders gut. Viel Zeit in der Natur verbringt Brier auch als Jäger. Im Hegering Kirchwehren ist er als Schriftführer aktiv.

Zurzeit hat die Ortsfeuerwehr in Lathwehren 26 Mitglieder und sucht laufend Nachwuchs. Viele Mitglieder müssen aus beruflichen Gründen Lathwehren und die Ortsfeuerwehr hinter sich lassen. Brier ist froh, dass er Beruf, Familie und Ehrenämter ohne Probleme miteinander verbinden kann. Dadurch sei es ihm möglich, sich noch einige Zeit für die Feuerwehr zu engagieren und in der Gemeinschaft Gutes zu tun.

Von Rebecca Hürter

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