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TuS zieht eine positive Bilanz

Seelze TuS zieht eine positive Bilanz

Der TuS Seelze hat den Verlust von rund 80 Mitgliedern durch die Abspaltung der Tischtennissparte kompensieren können. Der Vorsitzende Holger Denzler hat deshalb beim Neujahrsempfang des Vereins eine positive Bilanz gezogen.

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Holger Denzler sucht für nächstes Jahr einen Nachfolger für die Leitung des TuS Seelze. Tschörner

Quelle: Thomas Tschörner

Seelze. Aktuell hat der Sportverein 653 Mitglieder, drei mehr als ein Jahr zuvor. Dabei sah es im vergangenen Jahr eher nach einem Verlust aus: Die Mehrzahl der Tischtennissparte hatte sich vom TuS losgesagt und einen eigenen Verein gegründet. Nur eine Handvoll Tischtennisspieler hielten dem TuS die Treue. Der Verein wolle weiterhin Tischtennis als Sportart anbieten, sagte der Vorsitzende Holger Denzler am Sonntag vor den Gästen im Vereinsheim, darunter der erste stellvertretende Bürgermeister Wilfried Nickel und der Erste Stadtrat Karsten Balzer.

Zuwächse hat der TuS vor allem in der Schwimmsparte verzeichnen können, deren Mitgliederzahl von 27 auf 92 kletterte. Angesichts von Kanal, Leine und Lohnder Kiesteich sei der Schwimmunterricht wichtig, betonte Denzler. Allerdings stoße der Verein langsam an Kapazitätsgrenzen und benötige mehr Zeiten im Hallenbad der Kristall-Therme. Auch die Fußballsparte, mit rund 300 Angehörigen die größte im Verein, habe sich gut entwickelt. Neben vier Herrenmannschaften gebe es zwölf Mannschaften im Kinder- und Jugendbereich, darunter auch wieder eine Mädchenmannschaft.

Zu schaffen hätten dem Verein drei Einbrüche im vergangenen Halbjahr gemacht, sagte Denzler. Vor allem im September sei dabei hoher Schaden etwa durch eingetretene Türen angerichtet worden, während der Wert des Diebesgutes - unter anderem ein Vereinsstempel und leere Getränkeflaschen - eher zu vernachlässigen sei. Denzler kündigte an, im nächsten Jahr den Vorsitz abgeben zu wollen und nach einem Nachfolger Ausschau zu halten.

Wilfried Nickel lobte den TuS als „aktiven Verein“. Eine Herausforderung sei die veränderte Schullandschaft mit Nachmittagsunterricht. Dies erschwere es, Kinder für Training um 18 oder 19 Uhr zu gewinnen. Die Vereine müssten deshalb mit Schulen kooperieren.

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