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Velber ist bei Bauwilligen heiß begehrt

Seelze Velber ist bei Bauwilligen heiß begehrt

Velber verbindet für Bauwillige die Lage im Grünen mit der Nähe zu Hannover. Deshalb sind Grundstücke derzeit heiß begehrt. Ob der Ort über das Baugebiet an der Hasselfeldstraße hinaus weiter wachsen darf, ist noch nicht geklärt.

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Im vorderen Bereich des Neubaugebietes entstehen vier Häuser mit Eigentumswohnungen.

Quelle: Remmer

Velber. Das Neubaugebiet an der Hasselfeldstraße auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei Bartling nimmt immer mehr Gestalt an. Während direkt an der Straße derzeit vier Mehrfamilienhäuser entstehen, sind im hinteren Bereich 19 Grundstücke zur Einzelhausbebauung verkauft worden. Die meisten Grundstücke sind bereits bebaut, die ersten Neu-Velberaner bereits eingezogen.

Die Nachricht, dass entlang der Hasselfeldstraße ein Nahversorger und ein Neubaugebiet entstehen sollen, hatte anfangs zu Unmut und Skepsis im Dorf geführt. Viele Anwohner fürchteten durch die Neuansiedlung den Verlust des Dorfcharakters. „Ich persönlich höre nichts mehr, und mir ist öffentlich nichts bekannt“, schilderte Ortsbürgermeister Erhard Klein (SPD) die derzeitige Stimmung in Velber. Das müsse aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Stimmen sich gelegt hätten. „Meinungen ändern sich ja eigentlich nicht“, glaubt Klein.

Unabhängig von dem Neubaugebiet an der Hasselfeldstraße wünscht Klein sich weiteres Wachstum für den Ort. „Ich sehe für Velber ernsthaften Bedarf. Das hat die Vermarktung der Grundstücke an der Hasselfeldstraße gezeigt“, sagt der Ortsbürgermeister. Die seien vierfach überzeichnet gewesen und sofort verkauft worden. Die Lage im Grünen einerseits und die Nähe der und direkte Anbindung an die Landeshauptstadt mache Velber zu einem sehr begehrten und beliebten Wohnort, ist Klein sicher. Neubaugebiete könnten etwa entlang des Stadtwegs oder am Friedhof entstehen.

Doch das ist im Moment noch Zukunftsmusik. Nach dem derzeitigen regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) darf Velber flächenmäßig innerhalb von fünf Jahren um fünf Prozent wachsen - das ist mit dem Neubaugebiet an der Hasselfeldstraße ausgeschöpft. Über das neue RROP wird derzeit noch beraten. Auch der Rat müsste zur weiteren Bebauung grünes Licht signalisieren, ebenso wie der Landwirt, um dessen Grund und Boden es sich handelt, bereit zum Verkauf sein müsste. „Konkrete Planungen könnten also frühestens 2016 beginnen“, erklärt Klein.

Von Sandra Remmer

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