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Almhorster haben Friedhofskapelle renoviert

Seelze Almhorster haben Friedhofskapelle renoviert

Der Verein Dorfgemeinschaft Almhorst hat die Renovierung der Friedhofskapelle im vergangenen Jahr abgeschlossen. Nächstes Ziel ist die Anschaffung eines Stromaggregates, um die Stromversorgung gewährleisten zu können, berichtet die Vorsitzende Petra Cordes, die auch Almhorsts Ortsbürgermeisterin ist.

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Petra Cordes vor der Friedhofskapelle in Almhorst.

Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)

Almhorst. Der Ende 2014 ins Leben gerufene Verein hatte Anfang 2015 die Friedhofskapelle in Erbpacht von der Stadt übernommen, die zu dieser Zeit bereits laut über eine Schließung des im Unterhalt als zu teuer geltenden Gebäudes nachgdacht hatte. Bereits 2015 hatte die Dorfgemeinschaft erste Renovierungsarbeiten erledigt, unter anderem dem Gebäude einen neuen Anstrich verpasst sowie ein marodes Fenster erneuert und Türen nachgestellt. "2016 hat die Dorfgemeinschaft die Renovierung der Kapelle abgeschlossen", sagt Cordes. Mit Unterstützung einer Seelzer Firma sei eine Drainage gelegt und damit endlich der regulierte Wasserabfluss von der Gebäudesubstanz sichergestellt werden. Dazu seien zahlreiche Reinigungsaktionen von freiwilligen Vereinsmitgliedern in der Kapelle gekommen. In Kürze soll ein Stromaggregat gekauft werden, mit dem endlich eine Stromversorgung gewährleistet werden kann.

Im vergangenen Jahr sei die Kapelle für sechs Trauerfeiern genutzt worden. "Die für Almhorster Verhältnisse konstant hohe Zahl - 2015 waren es neun Trauerfeiern - scheint sich leider zu verfestigen." Neben den Arbeiten zum Erhalt des Gebäudes beschäftigt sich die Dorfgemeinschaft auch mit dem Thema Friedhofskultur. So seien aus den Reihen der Mitglieder immer wieder Hinweise und Kritik am Zustand des Friedhofes gekommen. "Bemängelt werden ungepflegte Flächen, unstrukturierte und systemlose Belegungen sowie eine verpasste Planung von Seiten der Stadt", berichtet die Vorsitzende. Eine Folge seien Abwanderungen in Friedwälder und ähnliche Angebote. Auch der Trend zu Urnenbestattungen nehme zu. Um eigene Lösungsvorschläge präsentieren zu können, hätten sich Mitglieder des Vereins mehrfach mit einem Seelzer Friedhofsgärtner sowie einem Vertreter der Treuhandstelle für Dauergrabpflege getroffen. Eine Alternative könnte die Anlage eines sogenannten Memoriamgartens. Darunter sei eine gärtnergepflegte Gemeinschaftsanlage zu verstehen, die Vorteile für Angehörige und Friedhofsträger biete. Erste Gespräche mit Seelzes Stadtverwaltung habe es bereits gegeben. "Wichtig ist, dass sich endlich etwas tut", sagt Cordes. Die Stadt müsse nach den vielen verlorenen Jahren der Untätigkeit endlich ihren Verpflichtungen nachkommen.

Der Verein Dorfgemeinschaft hat aktuell 94 Mitglieder. Zu den Mitgliedern gehören auch die Ortsfeuerwehr Almhorst, den Turn- und Sportverein, das DRK, den Gemischten Chor und den Männergesangverein, die jeweils auch mit einem Beisitzer im Vorstand vertreten sind.

Von Thomas Tschörner

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