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Viel Konkurrenz für den Skaterexpress

Letter Viel Konkurrenz für den Skaterexpress

Schützenfest und Udo Lindenberg lassen die Teilnehmerzahl bei „time 2 skate“ im Vergleich zum Vorjahr sinken – aber wer dabei ist, hat seinen Spaß.

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Kurz vor dem Startschuss versammeln sich die Teilnehmer vor dem Leinestadion am Nico-Flatau-Platz.

Quelle: Treeske Hönemann

Letter. Die ersten Skater waren schon um 18.20 Uhr am Leine-Stadion - und damit gut eineinhalb Stunden vor dem Start. Dennoch war die Resonanz auf die siebte Auflage von „time 2 skate“ alles andere als ein Rekord. Nur 340 Teilnehmer und damit 140 weniger als im Vorjahr wollten im Inlinerexpress durch Letter und Seelze mitrollen.

Dabei waren die Bedingungen ideal. Nicht zu warm, nicht zu kalt, die Sonne schien, es ging ein leichter Wind. „Mit Schützenfest und Lindenberg-Konzert in Hannover und anderen Veranstaltungen war die Konkurrenz einfach groß“, begründete Jessica Zimmermann, Sprecherin vom Veranstalter SG Letter 05, warum sich in diesem Jahr weniger Seelzer für das Gemeinschaftsgefühl auf Rollen interessierten.

Dennoch: Denjenigen, die dabei waren, hat es Spaß gemacht. Wie den Freundinnen Nilay (9), Eda (11) und Leonie (10). Sie wohnen in Letter in einem Haus und treffen beim Skaten weitere Freunde. Spaß gemacht hat es aber auch den 120 ehrenamtlichen Helfern, davon allein 82 Streckenposten. Wieder mit dabei waren Feuerwehr und Polizei.

Die fast 13 Kilometer lange Strecke absolvierten nicht alle Teilnehmer unfallfrei. Einige Skater mussten mit kleinen Verletzungen vom DRK behandelt werden, ein Kind zog sich eine Handfraktur zu. Fahrradfahrer waren in diesem Jahr übrigens nicht zugelassen im Tross. „Es gab im Vorjahr Probleme. Manche Radler schlängelten sich zwischen den Skatern durch und drängelten nach vorn. Da hätte es leicht zu Unfällen kommen können“, sagte Zimmermann. „time 2 skate“ sei eine familiäre Veranstaltung, weil es keine Schnellstrecken gebe. Skateboarder und Kinder auf Rollern dürften daher den Parcours nutzen.

Von Treeske Hönemann

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