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Kita erhält Zertifikat für Sprachkompetenz

Seelze Kita erhält Zertifikat für Sprachkompetenz

Als vierte städtische Kindertagesstätte hat die Kita am Hirtenweg erfolgreich am Qualifizierungslehrgang „Wortschatz“ der Region Hannover teilgenommen. Die erworbene Kompetenz in Sachen Sprache kennzeichnet fortan eine Plakette, die im Eingangsbereich der Einrichtung angebracht werden soll.

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Die Erzieher der Kindertagesstätte am Hirtenweg freuen sich über die Wortschatz-Auszeichnung.

Quelle: REmmer

Letter. Ein Jahr lang hat Christiane Allner als Fachbeauftragte der Region Hannover der Kindertagesstätte am Hirtenweg alle zwei Wochen jeweils montags und dienstags einen Besuch abgestattet, um gemeinsam mit den Erziehern zum Thema Sprachkompetenz zu arbeiten. „Sprache ist der Schlüssel zu Bildung, Partizipation und Chancengleichheit“, sagte Allner während der Feierstunde, in der die Absolventen der Fortbildung ihre Zertifikate erhielten. „Es war großartig, Sie wieder als Lernende zu erleben“, dankte Allner dem Kita-Team und lobte die Offenheit, mit der die Mitarbeiter den Inhalten der Lernmodule begegneten. „Unser Ziel in Zukunft ist, Sprache und Sprachförderung noch besser in das Konzept zu integrieren“, sagte Einrichtungsleiterin Marion Woodcock.

Geschult wurden die Kita-Mitarbeiter in den Themenblöcken Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, Sprachförderliches Kommunikationsverhalten, Transfer in den Kita-Alltag und Qualitätssicherung. Nach jeder Theorieeinheit folgte die direkte Umsetzung in der Praxis. „Die sprachlichen Defizite bei Kindern nehmen zu“, schilderte Woodcock ihre Beobachtungen. Das habe ganz unterschiedliche Gründe. Da die Kita am Hirtenweg ein sogenannter Integrationskindergarten sei, gebe es einige Kinder mit Entwicklungsverzögerungen.

Der Lehrgang „Wortschatz“ ist einer von mehreren Bausteinen, mit denen die Region Hannover die Sprachkompetenz von Kindern im Kindergarten- und Krippenalter fördert und damit ihre Teilhabechancen am gesellschaftlichen Leben erhöht. Für die Sprachförderung setzt die Region in ihrem Zuständigkeitsbereich in der Jugendhilfe pro Jahr rund 850.000 Euro ein. Etwa 300.000 Euro davon kommen aus Landesmitteln.

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