Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Klein streitet mit Stadt über Erdwall

Seelze Klein streitet mit Stadt über Erdwall

Velbers Ortsrat ist empört. Dort, wo die Stadt ursprünglich einen Geh- und Radweg geplant hatte, liegt jetzt ein Wall. Fußgänger und Radfahrer, die zum Netto-Markt möchten, müssen die letzten Meter auch weiterhin auf der stark befahrenen Hasselfeldstraße zurücklegen.

Voriger Artikel
Vorbereitung fürs Kulturfest am Alten Krug
Nächster Artikel
In der Gemeinschaft werden Grenzen bewegt

Hier sollte der Geh- und Radweg hin: Velbers Ortsbürgermeister Erhard Klein an der Baustelle Hasselfeldstraße.

Quelle: REmmer

Velber. Das Neubaugebiet entlang der Hasselfeldstraße wächst und wächst. Mehr als 100 neue Einwohner hat Velber dadurch gewonnen. Wenn sie allerdings zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum nahe gelegenen Netto-Markt wollen, müssen sie die etwa 70 letzten Meter auf der stark befahrenen Hauptstraße zurücklegen. Alternativ könnten sie die Straßenseite wechseln und den Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite nutzen. Eine Hilfe wie einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerampel gibt es dort allerdings auch nicht. 

Velbers Kommunalpolitiker sind über diesen Zustand verärgert. "Ein direkter Fußweg im neuen Baugebiet von der Dunkerstraße zum Netto-Markt war eine elementare Forderung des Ortsrats für die Gestaltung des Baugebietes", sagt Ortsbürgermeister Erhard Klein. Der Sozialdemokrat verweist auf den Bebauungsplan, der dem Ortsrat vorliegt und der eindeutig diesen Weg beinhaltet.

Klein hat in der Stadtverwaltung nachgefragt. Die Antwort lautet vereinfacht: Dass in einem Bebauungsplan eine Fläche als Geh- und Radweg beschlossen und festgesetzt ist bedeute nicht, dass der Weg auch zwingend gebaut werden muss.

Für Klein ist diese Antwort nicht befriedigend. Das Problem sei, dass sich die Art der Bebauung auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei Bartling geändert habe. Dort entstehen derzeit Reihenhäuser in drei Zeilen. Die Grundstücke reichen fast bis an die Hasselfeldstraße. Der aufgeschüttete Wall schützt die Häuser vor dem Straßenverkehr.

Der Ortsrat sei darüber nie informiert worden, sagt Klein, und er habe nie den endgültigen Plan gesehen. Wäre das anders gewesen wäre, hätten der Ortsrat, der Bauausschuss und letztendlich auch der Rat über die neu geplante Art der Bebauung beraten und sich mit dem Bau des Geh- und Radweges neu auseinadersetzen müssen. Die von der Stadt genehmigte abschließende Bebauung habe keinem dieser Gremien mehr vorgelegen, bemängelt Klein. Seiner Ansicht nach habe die Stadt hier Entscheidungen getroffen und dabei bewusst die kommunalpolitischen Gremien übergangen.

doc6pykwuh2cuqmkqikd7i

Fotostrecke Seelze: Klein streitet mit Stadt über Erdwall

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sl4tkiqsl1lqcnfizj
Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe

Fotostrecke Seelze: Anderen Menschen helfen: Eine Lebensaufgabe